Untrennbar verbunden ist der Name des großen Astronomen und Mathematikers Johannes Kepler mit Oberösterreich und seiner Landeshauptstadt Linz, wo er zwischen 1612 und 1626 lebte und wirkte.

Ein Beitrag von Dr. Siegfried Pichl

Hexerei und Kerkerhaft

Am 27. Dezember 1571 im Württembergischen Weil der Stadt geboren, begann der junge Kepler 1589 ein Studium der Theologie an der evangelischen Hochschule Tübingen, seine mathematischen und astronomischen Studien wurden vom dort tätigen Mathematiker Michael Mästlin gefördert, der als Anhänger von Nikolaus Kopernikus galt. Mit 23 Jahren erhielt Kepler einen Lehrauftrag für Mathematik an der protestantischen Stiftsschule in Graz, wo er sein kosmologisches System zu entwickeln begann, das sich auf das kopernikanische, heliozentrische Weltbild stützt. Auf eine kurze Zusammenarbeit mit Tycho Brahe in den Jahren 1600/1601 folgte die Ernennung zum kaiserlichen Hofmathematiker in Prag, in dieser Eigenschaft war er auch für die Erstellung von Horoskopen für die Habsburger- Kaiser zuständig – die Verbindung von Astronomie und Astrologie war zu jener Zeit noch durchaus selbstverständlich.

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