Künftig reicht eine Teilimpfung nicht mehr für den Grünen Pass aus. Der Zugang zur Nacht-Gastronomie und Hotels ist ab 22. Juli nur noch mit Impfung oder negativem PCR-Test möglich. Der Kärtner Vorstoß nur noch Geimpfte ins Hotel zu lassen, stößt indes auf harsche Kritik seitens der FPÖ. Jetzt warnt die US-Arzneimittelbehörde FDA vor einer seltenen Nervenerkrankung, die durch den Impfstoff von Johnson & Johnson verursacht wird. Schon im April wurde die Impfung des skandalträchtigen Herstellers wegen dem Auftreten von Thrombosen in den USA kurzzeitig eingestellt. Aufgrund der entstehenden, angeblichen Vollimmunisierung „beim ersten Mal“ wird der Stoff auch den Jugendlichen auf den „Impf-Partys“ gespritzt. Wochenblick berichtete. Der zunehmende Impfdruck durch die türkis-grüne Regierung und die steigenden Meldungen von Impfschäden beunruhigen.

  • Vektorimpfstoff Janssen von Johnson & Johnson löst schwere Nervenkrankheit aus
  • Derselbe „Einmal“-Impfstoff wird Jugendlichen auch auf den Impf-Partys gespritzt.
  • Zugang zu Hotel und Disco künftig nur noch „vollimmunisiert“
  • Kärntner Hotelsprecher will nur noch Geimpfte ins Hotel lassen. FPÖ kritisiert Maßnahme als existenzgefähdend für Beherbergungsbetriebe.
  • Hersteller Johnson & Johnson schlittert von einem Skandal in den nächsten

Nervenkrankheit durch Janssen

Am Montag hat die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) eine Warnung für den Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson herausgegeben. Das geschah, nachdem ungefähr 100 Berichte über Fälle von Guillain-Barré-Syndrom gemeldet wurden. Es gab bereits einen Todesfall und 95 der Fälle waren derart schwerwiegend, dass sie einen Krankenhausaufenthalt erforderten. Diese Nebenwirkung ist auch von Grippe-Impfungen bekannt, berichtet die New York Times.

Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine Autoimmunerkrankung. Es tritt auf, wenn das Immunsystem Nervenzellen schädigt, was zu Muskelschwäche und Lähmungen führen kann. Das Guillain-Barré-Syndrom ist bereits die zweite schwere Nebenwirkung, die dem Impfstoff offiziell zugeschrieben wird. Erst im April wurde die Impfung mit Janssen in den USA kurzzeitig eingestellt, da gehäuft Fälle von Thrombosen, vor allem bei jüngeren Frauen, auftraten.

Einmal-Spritze für Jugendliche bei Impf-Events

Der Vektorimpfstoff Janssen von J & J wird auch im Zuge der „Impf-Events“ (Wochenblick berichtete) den Jugendlichen in den Oberarm gejagt, da nur eine Impfdosis erforderlich ist, um als vollimmunisiert zu gelten. In Österreich wird künftig eine Teilimpfung nicht mehr für den „Grünen Pass“ ausreichen und ab 22. Juli wird die Impfung oder ein negativer PCR-Test die Voraussetzung für Hotel-Nächtigungen und den Zugang zur Nachtgastronomie sein. Der Kärntner Hotelierssprecher Sigi Moerisch ließ mit dem Vorschlag aufhorchen, dass nur noch Geimpfte in Hotels dürfen, berichtet der ORF.

FPÖ: Maßnahme ist existenzgefährdend

Kritik an diesem Vorstoß kommt von der Kärntner FPÖ-Spitze: „Der Vorschlag, die Corona-Regeln so zu verschärfen, dass nur mehr Geimpfte in Hotels absteigen dürfen, ist eine „Killer-Idee“ für den Kärntner Tourismus“, warnen der geschäftsführende Landesparteiobmann NRAbg. Erwin Angerer (FPÖ) und Klubobmann Mag. Gernot Darmann (FPÖ). Man könne sich darüber nur wundern, wie Wirtschaftsvertreter eine solche Zwangsmaßnahme ins Spiel bringen können. Diese würde die Existenz des Großteils der heimischen Beherbergungsbetriebe gefährden. Die dafür Verantwortlichen hätten offenbar nicht „darüber nachgedacht, was sie mit einer solchen Maßnahme anrichten würden.“ Sie weisen darauf hin, dass Kinder ungeimpft sind und daher ein Familienurlaub unter diesen Umständen in Kärnten nicht möglich wäre.

Die Strategie der Regierung scheint weiterhin zu sein, die Menschen so lange zu gängeln, bis sie sich impfen lassen, wie Niederösterreichs ÖVP-Landeshauptfrau Mikl-Leitner unlängst sinngemäß von sich gab. Und der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat schon im Juni angedacht den Besuch in der Nacht-Gastronomie von der Impfung abhängig zu machen, also nur noch „1G“ gelten zu lassen, nämlich „geimpft“. Damit wäre die Impfpflicht für diesen Bereich endgültig eingeführt.

Johnson & Johnson: Ein Skandal nach dem anderen

Johnson & Johnson hat Ende April einen sogenannten Rote-Hand-Brief veröffentlicht, in dem vor dem Auftreten von Thrombosen und der Autoimmunerkrankung Thrombozytopenie (Gerinnungsstörung in Folge zu weniger Blutplättchen) gewarnt wird. Dass man genau diesen Impfstoff für die Jugendlichen ausgesucht hat, ist also mehr als bedenklich. Am Mittwoch dieser Woche wurde auch noch bekannt, dass J & J fünf Sonnenschutzartikel zurückrufen muss, weil der krebserregende Stoff Benzol darin gefunden wurde, wie die NYT ausführt.

Wie Wochenblick bereits berichtete, ist der Pharma-Konzern neben dem Fentanyl-Skandal (Opioid-Krise in den USA) auch in eine Reihe weiterer Skandale, wie z.B. um krebserregendes Baby-Puder, verwickelt. Auch diese Tatsachen machen den Hersteller nicht gerade vertrauenswürdiger.

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