Weil Norbert Hofer die Fahrprüfung in Türkisch abschafft, wird er von linken Journalisten verbal attackiert. Der Koalitionspartner ist aber mit der Maßnahme einverstanden – die meisten Kommentatoren im Internet bejubeln Hofer für seinen Einsatz. „Danke Herr Hofer!“

Türkische Führerscheinanwärter mussten bislang kein Deutsch beherrschen, um in Österreich eine Fahrerlaubnis zu erlangen. Bislang war es nämlich möglich, die Führerscheinprüfung in türkischer Sprache abzulegen.

Integration oder kein Führerschein

Tausende Türken haben so in den letzten Jahren ohne ein Wort Deutsch zu sprechen die Führerscheinprüfung in Österreich absolviert. Verkehrsminister Norbert Hofer beendet diese fragwürdige Praxis jetzt.

Ab 2019 wird es nicht mehr möglich sein den Führerschein in türkischer Sprache abzulegen. Die Kosten für die Übersetzungen der Fahrschulunterlagen ins Türkische sollen für die Steuerzahler eingespart werden. Außerdem sollen so Schummelversuche unterbunden werden und zusätzliche Integrationsanreize geschaffen werden. Wer Deutsch spricht, ist klar im Vorteil.

Linke Journalisten: Hofer ist „ausländerfeindlich“

Die zum überwiegenden Teil linken Mainstream-Journalisten verurteilten diese Maßnahme von FPÖ-Minister Hofer, unterstellen ihm „Fremdenfeindlichkeit“.

So schreibt Thomas Mayer, Redakteur des immer aggressiver agierenden „Standard“, der Verkehrsminister würde seine „Ausländerfeindlichkeit“ offen ausleben.

 

Für ÖVP neuer Erlass „sehr sinnvoll“

Vom Koalitionspartner ÖVP gibt es Beifall für die Hofer-Aktion. „Es ist sehr sinnvoll, die Führerscheinprüfungen in türkischer Sprache nicht mehr anzubieten. Neben den Kosten und einer möglichen Diskriminierung anderer Minderheiten sehe ich das Aus für Führerscheinprüfungen auf Türkisch als „Anreiz, die deutsche Sprache zu lernen“, meint heute ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer.

Leser im Netz feiern ihren „Präsident“ Hofer

In den meisten Kommentaren und Leserbriefen wird befürwortet, dass Hofer die Türkisch-Führerscheinprüfungen abschafft. „Endlich greift einer durch“ und „Gut so, wem es nicht passt, kann gerne heimfliegen“.

Für viele Nutzer ist Hofer auf Grund seines Einsatzes für Österreich gar „der Präsident der Herzen“.