In einem emotionalen Kommentar in der Times of Israel wird US-Präsident Donald Trump gegen Anti-Semitismus-Vorwürfe verteidigt. Es habe nie zuvor einen besseren Freund Israels und der jüdischen Gemeinde, im Weißen Haus, gegeben. Harsche Kritik gibt es für die (linke) Demokratische Partei, für die Joe Biden als Präsident kandidiert. Dort sei der Antisemitismus mittlerweile ins Zentrum der Partei vorgerückt, schreibt Norm Coleman.

Coleman war früher US-Senator für Minnesota und ist aktuell Vorsitzender der Republikanischen Jüdischen Koalition. Seine Ausführungen sind die Replik auf eine Trump-Kritik, die Abe Foxman kürzlich im selben Medium, veröffentlichte.
Foxman schrieb, Trump sei ein Demagoge, schlecht für Amerika, schlecht für die Juden und eine Gefahr für die Demokratie. Er ist Ehrenpräsident der Anti-Defamation-League, einer Organisation in New York, die gegen die Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt.

Anti-jüdische Demokraten

Coleman schreibt weiter: Foxman vergesse offenbar, den virulenten Anti-Semitismus, der jetzt von der aufstrebenden „progressiven Führungsetage“ der Demokraten komme. Das seien u.a. Ilhan Omar, Rashid Tlaib und Alexandria Ocasio-Cortez. Dieser Antisemitismus, sei einst an den Rändern der Demokratischen Partei gewesen und nun ins Zentrum der Partei gerückt. Selbsternannte, „Progressive“, wie Ilhan Omar und ihre Truppe seien mächtige Torwächter, die festlegen, wer bei den Demokraten akzeptabel sei.

Trump ist gut für Amerika

Trump habe sich beharrlich und mit Erfolg gegen die überwältigende (Anm. d. Red. linke) Opposition gestellt, was den USA und der jüdischen Gemeinde zugute kam.
Er habe das größte Wirtschaftswachstum seit Jahrzehnten eingeleitet. Die Arbeitslosigkeit sei historisch niedrig, vor allem bei Minderheiten. Im Bildungsbereich habe Trump dafür gesorgt, dass Schüler und Eltern die beste Bildung wählen können, einschließlich jüdischer Schüler.

Einzigartige Friedensinitiative

Foxman’s Ewähnung von Trumps pro-israelischen Aktivitäten bezeichnete Coleman als „Lippenbekenntnis“. Denn da gebe es noch viel mehr. Trump habe die USA aus dem desaströsen Iran-Nuklear-Deal von Obama-Biden herausgeholt. Er habe Jerusalem als Israels Hauptstadt und Israels Souveränität in den Golan-Höhen anerkannt. Er habe die arabische Welt dazu aufgerufen, die Legitimität des Staates Israel anzuerkennen. Er habe einen Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) initiiert und jetzt ein Abkommen mit Bahrein.

Zum ersten Mal nach 25 Jahren sei Frieden in diese Beziehungen gebracht worden. (Anm. d. Red.: Trump wurde dafür erst kürzlich für den Friedensnobelpreis 2021 nominiert). Trump werde daher bei dieser Wahl jüdische Stimmen gewinnen, weil er „für uns alle kämpfte“ und wir das Ergebnis sehen, schrieb Coleman.