Letzten Samstag wurden Polizisten in Wien-Donaustadt zu einem lautstarken Streit zwischen einer 25-Jährigen und einem schwarzafrikanischen 29-Jährigen gerufen. Auf Nachfrage war aber „alles OK“. Eine halbe Stunde später lag die junge Frau leblos auf der Straße. Aus ihrem Koma sollte sie nicht wieder erwachen. Am Donnerstag verstarb sie auf der Intensivstation.

Der Somalier erzählte den Ermittlern, dass sie beide „von zehn Personen angegriffen wurden“. Diese mysteriösen Angreifer hat allerdings bislang niemand gesehen. Verletzungen trug nur die junge Frau davon – ein blaues Auge und eine Platzwunde am Hinterkopf. Möglicherweise wurde sie hart ins Gesicht geschlagen, stürzte unglücklich und zog sich dabei eine so schwere Kopfverletzung zu, die letztendlich zum Tod führte. Weshalb der Freund selbst keine Verletzungen aufwies, konnte er nicht erklären. Er könne sich auch nicht mehr genau erinnern, da Drogen im Spiel gewesen wären.

Wurde schon früher von Afrikaner-Sippe geprügelt

Die Kronen Zeitung machte Angehörige der Toten ausfindig. Diese überließen der Zeitung Ausschnitte aus einem Chat, aus dem hervorgeht, dass sie schon früher von der Clique des Afrikaners geschlagen wurde. Mit diesem hatte sie seit mehreren Monaten eine Beziehung. Ihre Familie riet ihr zwei Tage vor dem „Unfall“, dass sie sich von Mohammed alias Momo trennen solle. Im Dezember wäre das Opfer 26 Jahre alt geworden.

Die Polizei ermittelt wegen eines möglichen Gewaltverbrechens. Eine Obduktion wurde angeordnet. Ob „Momo“ inzwischen auf freiem Fuß ist, ist zur Zeit nicht bekannt.