Die Zustände in der Justizanstalt Graz-Karlau sind aus der Sicht eines gesetzestreuen Steuerzahlers schier unglaublich. Da wundert sich niemand mehr, weshalb Österreich bei intensivkriminellen Immigranten ein äußerst beliebtes Ziel ist. Ein islamistischer Terrorist hatte Gelegenheit, aus dem Gefängnis heraus Terroranschläge anzuleiten und per Handy islamistische Propaganda zu betreiben. 

Die Sicherheitsvorkehrungen im Grazer Gefängnis Karlau geben Grund zum Staunen. Ein 21-jähriger islamistischer Terrorist hatte die Gelegenheit, mit zwei Mitgefangenen in aller Ruhe eine Terrorzelle zu bilden. Im Zentrum der Bestrebungen stand Lorenz K., der mit dem so genannten „Palästinenser“ Abu H. (30) und dem Islamisten Sergo P. eine terroristische Vereinigung ins Leben rief. Der „Palästinenser“, ein Mitglied der von Linken hofierten Terrororganisation Hamas, verbüßt wegen der Planung eines Massenmordes an Juden eine lebenslängliche Haftstrafe. Er wollte Handgranaten in eine Menschenmenge werfen. Linksradikale bezeichnen das Urteil auf ihren Internetseiten als Gesinnungsjustiz und hielten sogar Demonstrationen zur Freilassung des Mannes ab.

Im Gefängnis an Sprengvorrichtung gebastelt

Gemeinsam mit diesem Mordbuben gelang es Lorenz K., der dem Islamischen Staat die Treue geschworen hat, aus dem Gefängnis Mobiltelefone, Elektronikteile und sogar Patronenhülsen zu organisieren. Während er per Telefon in Freiheit befindliche Islamisten zu Terroranschlägen anstachelte und Pläne zum Bau von Sprengstoff und Bomben übermittelte, bastelte er offenbar auch im Gefängnis selbst an einer Sprengvorrichtung.

Mittäter wollte Attentat am Stephansplatz-Weihnachtsmarkt

Sergo P. zählt zum Täterkreis, der eine Anschlagserie in Österreich geplant hatte. Unter anderem sollte eine Bombe am Weihnachtsmarkt am Wiener Stephansplatz detonieren. Er teilte sich ein Mobiltelefon mit Lorenz K., über welches sie aktiv Terrorpropaganda betrieben. So wurden Hinrichtungsvideos des Islamischen Staates aber auch Fotos aus dem Gefängnis verbreitet. Auf einem dieser Fotos soll auch eine Flagge des Islamischen Staates zu sehen gewesen sein, deren Besitz in der Justizanstalt offenbar auch nicht weiter Aufsehen erregte. Laut des Zeitung heute habe sich diese Fahne immer sichtbar an der Wand seiner Zelle befunden. Darüber hinaus soll ein Treueschwur auf den Anführer des IS aufgezeichnet und verschickt worden sein.

Aus dem Gefängnis Bombenfotos verschickt

Internet-Chatpartner sollten via Instagram und Telegram zu Terroranschlägen in Deutschland oder Österreich angestiftet werden. Sie sollten „die Kuffar verdeckt angreifen“. Dazu verschickte Lorenz K. auch ein Foto einer Nagelbombe. Es soll sich dabei um den Bombentyp handeln, mit dem er vor seiner Verhaftung gemeinsam mit seiner damals 16-jährigen Ehefrau ein islamistisches Selbstmordattentat plante. Kontaktpersonen außerhalb des Gefängnisses hätten dafür bezahlt, dass die Islamisten stets Zugang zu Mobiltelefonen hätten. Eines davon habe 800 Euro gekostet und wäre in einem Stück Brot in die Haftanstalt geschmuggelt worden.

Verteidiger glaubt an Resozialisierung

Der Verteidiger des Haupttäters, Wolfgang Blaschitz, sieht die Verdachtslage „an den Haaren herbeigezogen“. Sein Mandant würde „notorisch naive Handlungen“ setzen. Er war schon im ursprünglichen Verfahren gegen Lorenz K. durch besondere Kreativität aufgefallen. Der Islamist wäre „ein verwirrter Jugendlicher, der wieder in die Gesellschaft resozialisiert werden“ müsse. Die Staatsanwaltschaft scheint hier einen anderen Zugang zu haben. Aktuell laufen laut Standard Ermittlungen „wegen versuchter Bestimmung zum Mord und versuchter vorsätzlicher Gefährdung durch Sprengmittel, begangen jeweils als terroristische Straftat“. Die ursprüngliche Haftstrafe von 9 Jahren dürfte sich letztendlich empfindlich verlängern.

Wie erkären sich diese Zustände in Österreichischen Haftanstalten?

FPÖ-Steiermark Landeschef Stefan Hermann stellte bereits am 12. August via Presseaussendung die einzig richtigen Fragen: „Wie ein inhaftierter IS-Terrorist im Gefängnis auf ein Smartphone zugreifen kann, ist den Freiheitlichen unbegreiflich. Der gegenständliche Fall in der Justizanstalt Graz-Karlau offenbart das enorme Gefahrenpotenzial, das vom Radikalislam ausgeht. Sogar bereits verurteilte und inhaftierte Terroristen schrecken nicht davor zurück, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, um Anschläge zu planen und von IS-Sympathisanten in ganz Europa durchführen zu lassen. Dass diese Extremisten eine massive Gefährdung unserer Bevölkerung darstellen, steht außer Frage. Fraglich ist nur, ob diesen Terroristen eigentlich die Strafe widerfährt, die ihnen gebührt. Offensichtlich haben sie immer noch zu viele Freiheiten in unseren Justizanstalten. Wie sonst kann es sein, dass ein inhaftierter Jihadist zu einem Smartphone kommt, mit dem er sich munter weiter terroristisch betätigen kann?“

FPÖ fordert härteste Strafen für radikalislamische Terroristen

„Islamisten müssen mit den härtesten Strafen rechnen – strengere strafgesetzliche Bestimmungen gegen den Radikalislam sind ein Gebot der Stunde!“, forderte Hermann konkret.