Sportstätten sind Anlaufzentren für Menschen, die sich gesund halten wollen und auf ihr Immunsystem achten. Weil es für die Studioschließungen laut Gesundheitsamt keine klare Grundlage gibt, startete der Unternehmer Norbert Hitter nun eine Verfassungsklage.

Von Edith Brötzner

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Norbert Hitter ist Gewaltpräventionstrainer und leitet die Wing Chun Akademie in Salzburg. Mit seinen Trainings steigert er den Selbstwert seiner Klienten und vermittelt eine neue Wahrnehmung zum Thema Gewalt.

Im März 2020 wurde sein Betrieb im Zuge der Corona-Maßnahmen zum ersten Mal geschlossen. „Die Unterstützungen für Studiobetreiber decken nur ein Fünftel der nötigen Einnahmen“, so Norbert Hitter. Weil es für die Studioschließungen keine rechtliche Grundlage gibt, startete er eine Verfassungsklage für die gesamte Branche. Auch andere von Schließungen Betroffene können sich der Klage anschließen und hierbei auch finanziell unterstützen.

„Die Maßnahmenverordnungen werden von oben herab diktiert – es gibt keinen demokratischen Diskurs. Es geht um die Ausübung von Gewalt, Nötigung und Zwang. Kritische Stimmen werden unterdrückt. Die Opfer werden zum Täter. Plötzlich ist das Volk an allem Schuld“, so Hitter. Für ihn ist es untragbar, dass die Regierung Entscheidungen vom VFGH ignoriert. Mit seiner neu gegründeten Partei „Wir2020“ will er die Interessen der Bürger in die Politik einbringen und für direkten demokratischen Diskurs sorgen.

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