Wann immer es um den Ausverkauf von Religion und Traditon geht, scheinen die evangelischen Kirchen vorne mit dabei zu sein. Im Multikulti-Utopia Schweden gibt es einen Vorstoß, der viele Christen weltweit besonders schockiert. In der Kathedrale St. Petri in Malmö wurde ein Altarbild enthüllt, das kaum bekleidete Homosexuelle verschiedenster Ethnien beim erotischen Spiel zeigt.

Die schwedische Zeitung Aftonbladet zitierte die Pastorin Sofia Tunebro mit den Worten „Wir brauchen Bilder, die sich für eine stärkere Einbeziehung und Identifikation der Kirche öffnen.“ Das Bild wurde ausgerechnet am heiligen ersten Advent der Öffentlichkeit präsentiert. Das Bild wurde von der zeitgenössischen Künstlerin Elisabeth Ohlson Wallin gestaltet.

Abgebildet sind unter anderem zwei Adams und zwei Evas, die sich gegenseitig berühren, halten und streicheln. Einer der „Adams“ ist ein Schwarzafrikaner, eine Eva soll vermutlich aus dem arabischen Raum stammen. Das Bild soll eine Szene aus „dem Paradies“ zeigen. Die Schlange wird durch einen Transgener-Menschen dargestellt.

Kunstgeschichtliches Juwel aus dem Mittelalter

Die Kirche ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt und bildet das Zentrum der Altstadt. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist ein kunst- und kulturgeschichtliches Juwel aus der Ostsee-Backsteingotik. Ihr Vorbild war die Lübecker Marienkirche. Die Grundsteinlegung erfolgte 1319. Der Barocke Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1611. Was wohl die Erbauer zu so einem Altarbild gesagt hätten?