Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer veröffentlichten am 20. Mai ihre Testergebnisse der Prüfung von 12 Kebab-Läden in Linz. Das Resultat schockiert. In fünf von 12 Fällen lautete der Befund „nicht zum Verzehr geeignet“, in 3 weiteren Fällen wurden Mängel festgestellt.

Die Tester kauften 12 Kebabs mit Puten- oder Hühnerfleisch und kühlten die Proben ein, bis sie damit im Testlabor ankamen. Dort wurde eine mikrobiologische und sensorische Prüfung durchgeführt. Die Beurteilung erfolgte nach den geltenden Lebensmittelgesetzen.

Fäkalkeime gefunden

Zwei Drittel der Proben ergaben Mängel. Bei fünf der Proben wurden Fäkalkeime gefunden. Als Ursache gibt die Arbeiterkammer einen Mangel an Hygiene an. Mehrere erweckten den Eindruck, aus zu alten Bestandteilen zu bestehen, zudem war das Fleisch nicht überall durchgegart oder enthielt unzerkaubare Teile.

Schwankende Qualität und Preise

Nur vier der Proben – also ein Drittel – waren „einwandfrei“. Neben der Qualität habe auch die Größe der Portionen stark geschwankt, wobei kein Zusammenhang zwischen dem Preis und der Menge feststellbar. Für einen Kebab werden in Linz zwischen 2,50 bis 4 Euro verrechnet. Die Arbeiterkammer rät beim Kauf dazu, zumindest darauf zu achten, dass das Fleisch zartbraun durchgebraten ist und Salat und Gemüse gekühlt aufbewahrt werden.

Alle Ergebnisse mit Namen

Auf der Seite der Arbeiterkammer finden sich alle Testergebnisse inklusive der Namen der getesteten Betriebe.