linzer sprint polizistin fing afghanen

Fliehen brachte diesmal nichts: Am 10. November wurden ein afghanischer sowie zwei nigerianische Staatsbürger und eine österreichische Staatsbürgerin wegen Verdachts auf Drogenhandel in Linz verhaftet. Die Festnahme gestaltete sich dabei spektakulär!

Denn wie die Polizei jetzt bekannt gab, geriet ein Afghane, der sich der Festnahme entziehen wollte, ausgerechnet in die „Fänge“ der amtierenden Bundespolizeimeisterin über 3.000 Meter!


Der seit Jahren schnellsten Polizistin in dieser Disziplin gelang es, den Mann nach einer Verfolgungsjagd über mehrere Straßenzüge zu stellen. Atemlos hatte er schließlich aufgegeben.

Judo-Meisterin eilte zu Hilfe

Zudem war der Leichtathletin eine weitere Polizistin zu Hilfe gekommen – nämlich eine frühere Judo-Vize-Staatsmeisterin. Den beiden sportlichen Damen fühlte sich der Afghane nicht gewachsen.

Er ließ sich schließlich widerstandslos festnehmen. Während der Verfolgungsjagd hatte er sich laut Polizeimeldung mehrerer Klemmsäckchen voller Marihuana entledigt.

Beweismaterial gesichert

Die spektakuläre Festnahme fand im Rahmen einer schwerpunktmäßigen Kontrollen der berüchtigten innerstädtischen „Hotspots“ statt. 17 Beamte des Stadtpolizeikommandos Linz, Kräfte des Landeskriminalamtes OÖ, eine „Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität“ (ESG) und ein Hundeführer der Polizeidiensthundeinspektion befanden sich im Einsatz.

Gesichert wurden mutmaßliche Drogenverkaufs-Erlöse in Höhe von 730 Euro sowie 82 Gramm vorportioniertes Marihuana. Zudem erwischten die Beamten einen Drogenlenker, dem der Führerschein abgenommen wurde und zehn Suchtgiftabnehmer. Auch ein entfremdetes Fahrrad konnte gefunden werden.