Immer mehr Österreicher müssen sich in die behördlich verordnete 10-tägige Quarantäne begeben. Die Grundlage für diese drastische Maßnahme sind stets die umstrittenen PCR-Tests. Oberösterreichs Vize-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner (FPÖ) fordert jetzt eine Neuausrichtung in der Teststrategie der Bundesregierung.

Immer mehr Österreicher erhalten die Botschaft: „Sie hatten Kontakt zu einer mit Sars-Covid-2 infizierten Person.“ und werden daraufhin in die verordnete Quarantäne geschickt.

Tausende Österreicher in Quarantäne

Derzeit befinden sich tausende Österreicher in Quarantäne. Innerhalb der letzten 7 Tage wurden mehr als 10.000 Personen positiv getestet. Der positive Corona-Test kann auch für Kontaktpersonen das vorläufige Aus für ihre Freiheit bedeuten. Doch die Quarantäne ist nicht nur eine kurzweilig unangenehme Situation. Oftmals führt sie auch zu wirtschaftlichen Einbußen  und damit bis in die existenzielle Bedrohung. Die Grundlage dafür sind stets PCR-Tests.

Diese sind jedoch mehr als umstritten: Selbst der Erfinder der PCR-Tests Kary Mullis wies kürzlich auf die Manipulationsmöglichkeiten und die Ungenauigkeit der Tests.

Haimbuchner: Quarantäne-Automatismus beenden

Für Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner ist diese Teststrategie nicht zielführend. Er fordert eine Neuausrichtung in der Test- und Quarantänestrategie. Von den meisten Österreichern die sich in Qurantäne begeben müssen, geht höchstwahrscheinlich keine Gefahr aus.

Keine Ansteckungsgefahr bei vielen „Infizierten“

So haben Untersuchungen der Harvard University gezeigt, dass von Infizierten mit einem ct-Wert von über 30 höchstwahrscheinlich keine Ansteckungsgefahr ausgeht. In der Strategie der Bundesregierung würden diese Erkenntisse aber keine Beachtung finden und das obwohl die Hälfte aller Testungen einen ct-Wert von über 30 habe, wie der deutsche Laborverband feststellte.

Sinnlose Quarantäne

Haimbuchner ärgert sich: „Derzeit werden in Österreich bei einem positiven PCR-Test die ct-Werte, sprich die Viruslast, jedoch nicht in die Überlegungen zu Quarantänemaßnahmen mit einbezogen. Das führt dazu, dass wir sowohl Menschen, die de facto für andere keine Gefahr darstellen als auch deren Kontaktpersonen, sinnloserweise in Quarantäne schicken, die dann in dieser Zeit nicht arbeiten oder sich frei bewegen können.“

Strategie politisch motiviert

Haimbuchner fordert indes auch ein Ende der „Message-Control“. Nicht zuletzt der Fall Foitik würde zeigen, dass in der Test-Strategie der Regierung stärker politische Spieler den Ton angeben als wissenschaftliche Experten. Kritische Meinungen würden dabei nicht zugelassen oder sofort zurückgepfiffen werden, ärgert sich Dr. Manfred Haimbuchner. Er warnt vor einer „gefährlichen Verengung des Diskursraums“ die außerdem „von mangelndem Führungsvermögen und wenig ausgeprägter Staatsverantwortung“ zeuge.