Irre mildes Kindesmissbrauch-Urteil für Afghanen 1

Zwei Mühlviertler, ein 28-Jähriger und seine 22-jährige Freundin, fassten am Mittwoch im Landesgericht Linz eine bedingte Haftstrafe von jeweils fünf Monaten sowie unbedingte Geldstrafen über je 800 Euro aus.

Die beiden wurden verurteilt, da sie Reptilien nicht artgerecht gehalten haben. Zudem fanden sich auf ihrem Tablet und ihren Mobiltelefonen Kinderpornos – diese hätten sie allerdings nicht selbst heruntergeladen, sondern die Geräte lediglich verliehen gehabt…

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Manche Tiere hatten kein Wasser

Neben anderen Reptilien wurde die Haltung von 26 Königspythons, elf Leopardgeckos, einem Brillenkaiman, zwei Tigerpythons und einer Madagaskar-Boa seitens der Behörde beanstandet. Herzlos: Die Schlangen waren in ungeeigneten Aufzuchtboxen untergebracht, manche Tiere hatten nicht einmal Wasser zur Verfügung.

Kinderpornos nicht selbst heruntergeladen

Die beiden Angeklagten übernahmen für die Tierquälerei ebenso die Verantwortung wie für den Besitz der Kinderpornos. Allerdings wollen sie letztere nicht selbst heruntergeladen haben. Sie würden laut „Krone“ nach dem Verfahren nun aber einsehen, dass man Smartphones und Tablets nicht herborge, so ihr Rechtsvertreter.

Richterin Ursula Eichler gab dem Paar mit auf den Weg: „Lassen Sie in Zukunft von der Tierhaltung die Finger.“ Sie hielt den beiden auch vor, Kaninchen in Dunkelboxen gehalten zu haben.