Wenn man überlegt, was sich vorgeblich linke Organisationen in Österreich leisten dürfen und wie man vergleichsweise mit friedlichen patriotischen Aktivisten umgesprungen ist, kann man nur noch den Kopf schütteln. Nachdem die Extremisten von Extinction Rebellion den Michaelerplatz in Beschlag nahmen (Wochenblick berichtete) breiteten sie sich genauso illegal am Karlsplatz aus. Die Zwangsräumung erfolgte nach Ansicht vieler Beobachter viel zu spät.

Im rotgrünen Wien muss sich offenbar nicht jeder an die Gesetze halten. Die Extremisten der selbsternannten Klimabewegung „Extinction Rebellion“, deren Gründer mit Mord und Totschlag liebäugelt, besetzten nach dem Michaelerplatz gleich die wichtige Kreuzung Operngasse-Friedrichstraße beim Karlsplatz. Dort richteten sie sich am Donnerstag Abend häuslich ein und weigerten sich, den Platz zu verlassen. Eine Zwangsräumung erfolgte erst am Freitag Vormittag, dauerte aber bis in die Mittagsstunden. Zuletzt mussten 10 bis 15 Personen zwangsweise weggetragen werden.

14 lange Stunden bis zur Zwangsräumung

An der illegalen Aktion, die für ein ausuferndes Staugeschehen sorgte, waren insgesamt 50 bis 60 Extremisten beteiligt. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Die Polizei gab am Donnerstag Abend zunächst die Auskunft ab, man müsse erst die Lage abklären. Offenbar wurde sehr lange ganz intensiv beobachtet, denn erst um 9 Uhr Morgens gelangte irgendeine Behörde zur Erkenntnis, dass das Besetzen einer Straßenkreuzung ohne jegliche Genehmigung doch eher illegal sein könnte. Die von der Polizei in Folge durchgeführte Zwangsräumung dauerte über drei Stunden. Dabei wurden 20 Extremisten vorübergehend festgenommen, weil ihre Identität nicht festgestellt werden konnte. Zurück blieb wie so oft bei linken Veranstaltungen ein riesiger Müllberg, den die MA 48 auf Kosten der Steuerzahler wegräumen durfte.

Kuschelkurs gegenüber Extremisten

Nur drei Personen wurden angezeigt. Der Kuschelkurs im linken, rot-grünen Wien gegenüber Personen, die sich einer Gewalt verherrlichenden Organisation angeschlossen haben, ist für viele Steuerzahler unverständlich. Typische Wiener „Grantler“ munkelten, dass die Veranstaltung in Russland innerhalb von 5 Minuten beendet worden wäre. In Wien hingegen sei es ein Glück, dass die Grüne Vizebürgermeisterin nicht noch ihr Platschbecken aufstellen ließ, damit die Störenfriede auch einmal zu ein wenig Körperhygiene kämen. Eines ist sicher: In Wien Polizist zu sein ist aus vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Erlebnis.

Kritik an ÖVP-Innenminister

Der Wiener FPÖ-Klubobmann Toni Mahdalik richtete eine gepfefferte Kritik an den Innenminister: „Grimmig dreinschauen, harmlose Spaziergänger während des Lockdowns ohne Rechtsgrundlage schnalzen oder Gastronomen nach Strich und Faden schikanieren ist für einen Innenminister auf Dauer zu wenig. Die Wiener Bevölkerung würde sich dringend wünschen, dass Nehammer seine Eier auch findet, wenn radikale Klima-Idioten illegale Straßenblockaden errichten und den Verkehr in Wien zum Erliegen bringen. Schon bei der ebenfalls illegalen Besetzung des Michaelerplatzes hat er seine Polizei zwei Tage ‚prüfen‘ lassen, ob diese Aktion legal oder illegal ist. So ein Weichei ist an der Spitze der Exekutive völlig fehl am Platz, ein Innenminister Kickl wäre mit den arbeitsscheuen ‚Aktivisten‘ schon längst abgefahren“