Österreicher sind Waldmenschen
Das naturwunder Wald dient vielen Österreichern als Ruhepol und Entspannungsort, aber auch als Lebensgrundlage und Wirtschaftsraum.

Etwa die Hälfte Österreichs ist bewaldet, der Großteil dieser Wälder befindet sich in Privatbesitz – steht den Bürgern aber zur Naherholung und für Freizeitaktivitäten zur Verfügung.

In der Woche des Waldes nutzen die Land- und Forstbetriebe Österreichs die Gelegenheit, um für mehr Bewusstsein in der Bevölkerung zu werben.


Wichtiger Klimaschützer

Der Wald ist nicht nur Wirtschafts- und Erholungsraum, sondern auch wichtiger Lieferant für Rohstoffe, Arbeitsplätze, sauberes Trinkwasser und er schützt vor Naturkatastrophen und spielt eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Mit nachhaltiger Bewirtschaftung der Waldflächen setzen sich die Waldeigentümer für den Erhalt dieses einzigartigen und wichtigen Ökosystems ein. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die heimischen Wälder und Bauern immer höher.

Kosten nehmen zu

„Die heimischen Wälder leiden unter dem Klimawandel und sind gleichzeitig Hauptakteuer
im Kampf dagegen. Oberstes Ziel ist es daher, dass wir unsere Wälder klimafit machen“, macht DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich auf die wichtige Funktion der Wälder aufmerksam.

Montecuccoli merkt auch an, dass die Kosten für Waldhygiene, Waldbaumaßnahmen, Reaktion auf gesellschaftliche Interessen etc. für die Betriebe massiv ansteigen würden. „Wir brauchen Anpassungsmöglichkeiten bei der Baumartenwahl und mehr Flexibilität und Verständnis, um die vielfältigen Funktionen des Waldes aufrechterhalten zu können“, forderte er Hilfe für die Waldbauern.