Dem Globus wird eine „grüne“ Zukunft prophezeit. Laut Studien steigt der weltweite Bedarf an Gas und Öl trotzdem an. Erneuerbare Energie können noch nicht mithalten.

Die Denkfabrik „Carbon Tracker“ erwartet laut aktueller Studie große Verluste ab dem Jahr 2025 für die Öl- und Gasindustrie wegen übertriebener Klimaschutz-Maßnahmen.

Öl- und Gasverbrauch wächst stetig

Obwohl die politischen Entscheidungsträger immer mehr auf erneuerbare Energieträger setzen, wächst der Öl- und Gasverbrauch auf der Welt weiterhin konstant. Dies wird Prognosen von Experten zufolge auch in Zukunft so bleiben. Trotz „Energiewende“ decken erneuerbare Energieträger in Deutschland nämlich lediglich 13,8 Prozent des Strombedarfes ab. Sogar das ambitionierte China, das zuletzt ebenfalls das Thema für sich entdeckt hatte und mit „grünen Maßnahmen“, wie etwa einem massiven Aufforstungsprogramm von sich reden machte, wird bis 2030 lediglich eine Marke von 20 Prozent erneuerbarer Energieträger erreichen.

Kohle bleibt Rohstoff der Zukunft

In den USA sorgte kürzlich Energieminister Dan Brouillette für Aufsehen. Denn dieser kündigte an, man wolle ein „Kohlekraftwerk der Zukunft“ entwickeln. „Kohle ist eine entscheidende Ressource für die Netzstabilität“, erklärte Brouillette zur Vorstellung der „US-Initiative Coal-FIRST“. Es ist auch eine politische Botschaft: Es war US-Präsident Donald Trump, der Jobs im Bereich des Kohleabbaus zurückbrachte und damit auch der „Energiewende“ seines Vorgängers Barack Obama ein Ende setzte. Und zwar mit großem Erfolg, wie jüngste Arbeitsmarktdaten aus den USA beweisen.