Die renommierte Nahost-Expertin Dr. Karin Kneissl warnt angesichts des islamistischen Terroranschlags in Stockholm vom 7. April vor einer weiteren Zuspitzung der Lage in Schweden. Bereits seit vielen Jahren würden die Konflikte in dem Land spürbar zunehmen, betont Kneissl in einem Interview bei „Zeit im Bild“.

So habe die Regierung u.a. beschlossen, die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen – für Männer und Frauen.

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Multi-Kulti-Gesellschaft sehr instabil

„Man hofft damit auch, neue Kapazitäten zu schaffen, um auch – im Fall der Fälle – das Heer im Inland einzusetzen“, betont Kneissl. Schweden sei schon lange nicht mehr das „Pippi-Langstrumpf-Land“ mit hoher Freizügigkeit. Die „offene Gesellschaft“ in Skandinavien sei hinsichtlich einer weiteren Zunahme des Terrors zudem besonders empfindlich, unterstreicht die Nahost-Expertin.

Vor allem die Exekutive wird im Einwanderungsland Schweden immer stärkeren Belastungen ausgesetzt. Heuer hatte bereits ein schwedischer Polizist zu seinem Berufsalltag ausgepackt und massive Probleme mit muslimischen Migranten geschildert („Wochenblick“ berichtete).

Hohe Vergewaltigungsquote

„Also man muss schon festhalten, dass das Gewaltklima in Schweden in den letzten Jahren so stark zugenommen hat, dass beispielsweise die Ausfallquote unter der Exekutive, Polizei und andere Sicherheitskräfte, in Schweden ganz besonders hoch ist“, analysiert Kneissl bei „Zeit im Bild“. Zudem habe sich Schweden zu einem Land mit relativ hoher Vergewaltigungsquote entwickelt.

Bereits im Februar kam es zu bürgerkriegsähnlichen Szenen in dem Stockholmer Migranten-Vorort Rinkeby. Unter anderem wurde ein Fotograf von 15 Männern krankenhausreif geprügelt. Polizisten wurden mit Steinen beworfen, es kam zu Brandstiftungen und Plünderungen.  Inzwischen wurde sogar die erste App zur Erkennung sogenannter No-Go-Areas mit hoher Kriminalitätsgefahr in dem skandinavischen Land angekündigt.

Terror geht weiter

Kneissl warnt eindringlich vor einer weiteren Zuspitzung der Lage: Auch die islamistischen Terroranschläge würden nicht aufhören!

„Wochenblick“ hat im November ausführlich mit Dr. Karin Kneissl über die Folgen der Flüchtlingskrise sowie die Gefahr islamistischen Terrors in Europa gesprochen:

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