Dabei war es doch nur eine Heirat: Aufgrund eines ganz besonderen Gastes weckte unsere Außenministerin Karin Kneissl den Zorn linker Mainstream-Medien. Sie hatte es doch tatsächlich gewagt, den russischen Präsident Wladimir Putin einzuladen – den Gottseibeiuns aller NATO- und EU-Fanatiker! Anstatt sich über das deutliche Zeichen einer zunehmenden österreichisch-russischen Verständigung und Annäherung zu freuen, spucken linke Journalisten und Politiker nun Gift und Galle.

Ein Kommentar von „wochenblick.at“-Chefredakteur Johannes Schüller

Grünen-Politiker fordert Kneissls Rücktritt

Putin sei der „aggressivste außenpolitische Gegner der EU“, polterte etwa der Grünen-Politiker und EU-Parlamentarier Michel Reimon. Bereits bevor Putin anlässlich der Kneissl-Hochzeit österreichischen Boden betreten hatte, forderte er den Rücktritt der Außenministerin! „Ein Despot ist nie privat“, attackierte Reimon Putin, dessen Reise von russischer Seite als Arbeitsbesuch deklariert wurde.

Arrogant legt der erklärte Putin-Gegner Reimon nach der Friedens-Heirat nach, spottet über den eleganten wie höflichen Knicks, den Kneissl nach einem Tanz mit dem sportlichen russischen Präsidenten hingelegt hat:

Michel Reimon putin kneissl

Auch „Falter“-Klenk schäumt

Florian Klenk, Chefredakteur des Wiener Stadtblättchens „Falter“, das seine Wurzeln in der linksextremen Hausbesetzer-Szene hat, wählte ein Foto des eleganten Kneissl-Knickses sogar als Titelbild für sein Facebook- und Twitter-Profil. „Hier unterwirft sich eine rechts-konservative Bundesregierung einem russischen Präsidenten um eigene, vermutlich wirtschaftliche Interessen durchzudrücken. Um zu zeigen, dass die Sanktionen in der EU eigentlich aufzuheben sind – um zu zeigen, dass man Putin zu seiner eigenen Hochzeit einladen kann – unter dem Applaus österreichischer Regierungsmitglieder“, schäumt Klenk im Interview mit dem „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF) und teilt kräftig gegen Putin und Kneissl aus.

In dem ausländischen Medium tobt sich der „Falter“-Chefredakteur, der bereits Zustimmung für Sebastian Kurz sowie Islam-Kritik äußerte und dafür von linker Seite heftige Kritik erntete, so richtig aus! „Es ist ein Tiefpunkt der österreichischen Regierungspolitik und es zeigt insgesamt, wohin das Land geht“, poltert er. Medien-Insider bewerten die besonders scharfe Regierungs-Kritik Klenks als verzweifelten Versuch, seine brüchig gewordene Anerkennung innerhalb des linken Medien-Establishments zurückzugewinnen.

Auf Facebook wirft Klenk Putin sogar vor, mit dem Besuch der Hochzeit Kneissls „die extreme Rechte“ gestärkt zu haben – ein unverhohlener Angriff auf die österreichische Regierung.

Wichtiges Zeichen für den Frieden

Schnell stellt sich die Frage: Wer hat hier eigentlich am meisten Polit-Porzellan zerbrochen? Während der linke Mainstream Kneissl vorwirft, auf Steuerzahler-Kosten den vermeintlichen „Despoten“ Putin zu einer privaten Hochzeit eingeladen zu haben, kursieren weltweit eindrucksvolle Bilder einer neu aufblühenden österreichisch-russischen Freundschaft. Putins diplomatischer Arbeitsbesuch im steirischen Gamlitz ist ein wichtiges Zeichen innerhalb der eiseskalten Beziehungen zwischen der EU und Russland. Die feuchtfröhliche Friedenshochzeit könnte langfristig viel mehr bewirken als stocksteife Diplomatenkongresse – und auch andere EU-Staatenlenker ermuntern, mutige Schritte hinsichtlich einer Versöhnung mit Russland zu setzen.

Wer zerbricht hier das meiste Polit-Porzellan?

Einen bitteren Kontrast zur ausgelassenen Hochzeitsfeier bildet das wütende Gegeifere linker Journalisten und Politiker wie Reimon und Klenk, die sich nicht scheuen, auch über Österreich hinaus unser Land als Partner eines vermeintlichen „Despoten“ darzustellen! Dabei schaden die von der EU verordneten Sanktionen gegen Russland insbesondere auch der österreichischen Wirtschaft.

Das renommierte Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO berechnete bereits im Oktober 2017, dass die Russland-Sanktionen Österreich allein beim Export einen Schaden von rund einer Milliarde Euro eingebracht haben – Tendenz steigend! Doch das scheint den die linkslinken Zähne fletschenden Mainstream wenig zu interessieren: In blindem Hass auf Putin wird jeder zarte Schritt der Annäherung mutwillig attackiert.

Strache: Österreich als Brückenbauer

Nicht zu Unrecht jedoch erklärt Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) Putins Hochzeits-Stippvisite als wichtiges Element des Brückenbaus zwischen Österreich und Russland:

Für das Ansehen Österreichs?

Dass Grüne & Co. mit der Abstempelung Putins als „Despoten“ auch dem Ansehen Österreichs im Ausland massiv schaden, scheint bei der Attacke auf die Außenministerin wenig zu interessieren. Grotesk: Noch im vergangenen Bundespräsidentschafts-Wahlkampf hatten ausgerechnet die jetzt gegen Putin wetternden Unterstützer des ehemaligen Grünen-Parteichefs Alexander Van der Bellen damit geworben, für das Ansehen Österreichs im Ausland eintreten zu wollen. Angesichts der wüsten Schlammschlacht gegen Russland scheint dieses Vorhaben sich jetzt endgültig in Luft aufzulösen!