Das US-Magazin „Sports Illustrated“ zeigt erstmals ein Model in Hijab und Burkini. Das somalisch-amerikanische Model Halima Aden fühle sich sehr geehrt, dass sich das Magazin entschieden habe, die Schönheit zu zeigen, die „sittsam gekleidete“ Frauen besäßen. Kritiker sehen darin eine fatale Botschaft!

Im jährlichen Sondermagazin für Bademode „Sport Illustrated Swimsuit“, das am 8. Mai erscheint, setzen die Macher des Sport-Magazins auf Provokation. Statt viel Haut und weibliche Rundungen, ist diesmal eine verhüllte Muslimin im Ganzkörper-Badeanzug zu sehen. Das 21-jährige Model machte schon im April 2018 Schlagzeilen, als es auf dem Cover der britischen „Vogue“ mit Hijab (islamisches Kopftuch) zu sehen war.

Es gebe Platz für „zurückhaltende Frauen“

Die „Sports Illustrated“ schrieb auf ihrer Homepage, Aden habe bewießen, dass es einen Platz für zurückhaltend auftretende muslimische Frauen in der Modeindustrie gebe.

„Trauriger Tag“

Doch nicht alle sind von diesem Trend begeistert, ein kritischer Follower kommentierte auf Twitter: „Trauriger Tag, wenn wir etwas so Unterdrückendes und Patriarchalisches wie die Burka als feministisch und ermächtigend fördern“.