Der 16-jährige Johannes Häfele aus Graz hat auch in seiner neuesten Kurz-Parodie sein schauspielerisches Talent unter Beweis gestellt.

Vom Aussetzen der jungen Männerstimme bis hin zu kurzen Momenten der Unsicherheit, die in vehementer Ernsthaftigkeit überspielt werden – Häfele hat das Verhalten den Bundeskanzlers offenkundig bis ins kleinste Detail studiert, um die perfekte Kurz-Parodie zu liefern. Das hat sich gelohnt: mit 191.000 Aufrufen ist der Schüler auf dem besten Weg zum Youtube-Star. 

 

Der vergessliche Gernot und die Kurz-Schlüsse

Bereits mit seiner ersten Sebastian Kurz-Parodie, einer „Basti-Homestory“ zeigte der Schüler Talent. In seinem neuen Clip kocht „Basti“ einen Kaiserschmarrn. Anfangs gestaltet sich das jedoch gar nicht so einfach, denn blöderweise will ihm das Rezept nicht einfallen.

Daraufhin muss natürlich erst einmal Freund „Gernot“ angerufen werden. Der kann sich klassischerweise jedoch auch nicht erinnern hat jedoch leider keinen Laptop, um das Kaiserschmarrn-Rezept zu googlen. Glücklicherweise helfen ihm die „Kurz-Schlüsse“ in seinem Kopf stets weiter, beteuert er. Wie auch in der Realpolitik, verfügt Satire-Basti über reichlich Selbstvertrauen: „Schauen Sie, ich bin es gewohnt, immer alles richtig zu machen“.

Häfele orientiert sich in seinem neuen Beitrag verstärkt auch an Kurz‘ politischem Wirken. So findet auch die Schredder-Affäre Erwähnung im Video. Glücklicherweise blieb der Candy Crush- Spielstand gesichert. Hintergrund: Kurz‘ exzessives Handy-Verhalten wird in der Politik zunehmend kritisiert.

Wie aus dem Leben gegriffen: Selbst als der Teig anbrennt, zeigt sich Basti unbeirrt: „Wir haben das gut im Griff. Wenn Sie sich die anderen Länder anschauen: die machen den Schmarrn viel verbrannter als ich!“