Können Badehinweise Sex-Attacken verhindern?
Fotos: „Wochenblick“

„Sommer, Sonne, Badefreuden!“, möchte man angesichts einiger schöner Tage ausrufen. Doch das Baden wird einem in Oberösterreich leider immer wieder durch unerfreuliche Vorfälle vergällt: So kam es am Wochenende wieder zu mehreren sexuellen Übergriffen von Ausländern in heimischen Badeanstalten.

Was kann dagegen unternommen werden? Hier kommen von Seiten der Verantwortlichen und den zuständigen Behörden ganz unterschiedliche Antworten. Während im Welser Welldorado die Ordnungswache patrouilliert, sollen andernorts Schilder ausreichen, um potentielle Sexualstraftäter abzuhalten. So gesehen im Linzer Hummelhofbad: Dort werden allgemeine Baderegeln in bildlicher Darstellung, aber auch in russischer und arabischer Sprache wiedergegeben:

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Können Badehinweise Sex-Attacken verhindern? 1

„Verirren“ sich Sex-Täter wirklich nur auf die Damentoilette?

Hier stellt sich aber die Frage, ob Regeln wie „vor dem Baden abduschen“ oder „nicht vom Beckenrand springen“ Sex-Übergriffe verhindern sollen. Auch die Erklärung, dass Damentoiletten nur für Damen sind, setzt die naive Annahme voraus, dass sich die Sex-Täter aus Unwissenheit auf die Damentoilette verirrt hätten.

Der arabische Text geht konkret erst in Punkt 7 auf die Belästigung ein. Es heißt etwa: „Bitte um Umsicht gegenüber den anderen Badegästen, insbesondere gegenüber älteren Personen und Kindern. Bitte die Würde der anderen Badegäste zu achten und ihre Persönlichkeitsrechte zu akzeptieren (gilt für Männer, Frauen und Kinder). Verbot der körperlichen Belästigung, keine sexuellen Handlungen gegenüber Frauen und Kindern.“ Ob das ausreicht, um sexuelle Übergriffe zu verhindern?

Bereits in der Ausgabe vom 27. Mai berichtete der „Wochenblick“ ausführlich zum Thema: „Badesaison ist eröffnet: Frauen ab sofort Freiwild?“.

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