Haben Sie auch manchmal diese Momente, in denen Sie sich denken: „Was ich hier in den Mainstream-Medien gelesen habe, kann eigentlich nur ein Scherz sein!“ Ich hatte gerade wieder einmal so einen Anlass!

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Heinz Fischer im „König Abdullah Zentrum“

Wie Schreiberlinge rechte und linke Vorfälle unterschiedlich gewichten, wird am Auftritt von Ex-Präsident Heinz Fischer (SPÖ) im „König Abdullah Zentrum“ wieder einmal mehr als deutlich. Dieser hielt dort im Rahmen einer Veranstaltung eine Rede zum Thema „Hate Speech“ (Hassrede) im Internet.

Brutaler Krieg gegen Zivilbevölkerung

Ja, Sie haben richtig gelesen! Jenes Land, das im Jemen einen brutalen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führt und im eigenen Land nach wie vor Körperteile nach islamischem Gebot zur Strafe abtrennt oder Personen hinrichtet, lädt hierzulande zu einer Veranstaltung über Hassrede im Internet. Es sollte nicht weiter verwundern, dass gerade Heinz Fischer einen gewissen Hang zu Diktaturen wie dem Scheich-Staat hat.

Foto mit sozialistischem Massenmörder Fidel Castro

Fischer wurde von der vereinigten journalistischen Linken zwar immer als „Bundes Heinzi“ inszeniert, hat aber eine „revolutionäre“ Vergangenheit: Stolz zeigte er sich einst mit dem sozialistischen Massenmörder Fidel Castro auf einem Foto! Und von einem kommunistischen Unrechtsregime ist es nicht mehr weit zu einem islamistischen Gottesstaat wie Saudi-Arabien, wie es scheint. Doch was sagt es über die selbsternannten „Haltungs-Medien“ aus, dass eine Veranstaltung in einem Zentrum, welches längst geschlossen sein sollte, als „interkultureller Dialog“ verkauft wird?

Angebliche Desinformationen

Lieber sollte man Geschäftsbeziehungen mit diesem Staat an zivilisatorische Fortschritte der Saudis knüpfen! Doch das alles wird nicht passieren, denn ich sage Ihnen, wovon solche Vorträge an einer derart zwielichtigen Einrichtung nicht handeln: Gewalt an Frauen, völkerrechtswidrige Kriege, barbarische Strafen für die eigene Bevölkerung. Viel eher sieht der Plot so aus: Angebliche Rechtsradikale fluten das Internet mit Desinformation und befördern so Rassismus und gefährden die Demokratie. Eine Demokratie, wie sie sich König Abdullah nun mal vorstellt…