Wer das Geschehen nach der „versehentlichen“ Wahl des FDP-Mannes Kemmerich in Thüringen genauer verfolgte, kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass man in Deutschland im Begriff ist, die Demokratie abzuschaffen.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert

Realitätsferne Polit-Darsteller

Bis zum Rücktritt der als Kanzler-Nachfolgerin gehandelten  Annegret Kramp-Karrenbauer machte fast halbstündlich eine Meldung die Runde, bei der man sich auf den Kopf greifen musste. Angela Merkel selbst, die völlig den Bezug zur Demokratie verloren zu haben scheint, ließ den Polit-Darstellern in der Heimat aus Südafrika vollmundig ausrichten, man müsse das demokratische Wahlergebnis gar „rückgängig machen“.

Antifa bedrohte sogar Familie

Gesagt, getan, trat zuerst Kemmerich selbst zurück und brachte damit einen Domino-Effekt in Gang, der seinesgleichen sucht. Warum? Wegen der Wahl zum Ministerpräsidenten in Thüringen, in der nicht einmal ein AfD-Politiker selbst, sondern ein Liberaler (!) mit den Stimmen der Rechten gewählt wurde. Nach der die Linksextremisten von der „Antifa“ die Straße übernahmen und FDP- wie auch AfD-Politiker bedrohten. Sogar die Kinder des Kurzzeit-Ministerpräsidenten mussten unter Polizeischutz gestellt werden.

Ramelow empfing muslimische Flüchtlinge herzlichst

Über diesen Sachverhalt verloren deutsche „Haltungsmedien“  jedoch kein negatives Wort und bezeichneten stattdessen den Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke mehrmals als „Faschisten“. Und das, obwohl vielmehr Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow eine mehr als fragwürdige Figur ist. Immerhin gehört dieser der Nachfolgepartei der kommunistischen SED an und weigerte sich in einem Interview vor einigen Jahren, die DDR einen Unrechtsstaat zu nennen. Flüchtlinge empfing Ramelow am Erfurter Bahnhof mit den Worten „Inshallah, heute ist mein schönster Tag“.

Mir ist es unbegreiflich, warum sich die konservative Mitte mit solchen Kommunisten einlässt. Und auch, wie man sich von den stinkfaulen Berufsdemonstranten der „Antifa“ eigentlich dermaßen einschüchtern lassen kann. Denn für mich heißt das viel beschworene „aus Thüringen lernen“ vor allem eines: Die Demokratie nicht Linksextremisten zu überlassen…