Die einseitige Berichterstattung des Ex-Kurierchefredakteurs und nunmehrigen Kurier-Herausgebers Helmut Brandstätter hat stets erkennen lassen, auf welcher politischen Seite er ganz und gar nicht steht. Fakten haben für ihn offenbar nie eine wirkliche Rolle gespielt. Seine Berichte hatten – auch wenn der Verfasser zu größtmöglicher Objektivität verpflichtet gewesen wäre – immer ein gewisses „Gschmäckle“ wie man in Deutschland sagen würde, wo Brandstätter längere Zeit arbeitete.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

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Listenplatz bei den NEOS

Daher verwundert es nicht, wenn man hört, dass er jetzt für die NEOS Politik machen wolle. Brandstätter ist nicht der erste Journalist der die Seiten wechselt, was freilich in kaum einem Fall längere Zeit gut gegangen ist. Auch der deutsche SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein (†) saß 1972 für die FDP im Bundestag, hat diesen aber nach schon drei Monaten wieder verlassen.

ÖVP-Nehammer begrüßt Engagement

„Politisches Engagement ist immer zu begrüßen und es steht jedem frei, sich in einer Partei einzubringen“, kommentiert ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer das mögliche Vorhaben Brandstätters, der dann natürlich auch seine Kurier-Herausgebertätigkeit einstellen müsse. Denn gerade Medien, so Nehammer weiter, hätten in der Demokratie eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und sollten unabhängig und frei von jedem politischen Einfluss arbeiten können.

Tendenziöse Berichterstattung

Ich frage mich allerdings, wer diese Medien bislang daran gehindert hat, unabhängig zu arbeiten? Vielfach sind es doch gerade die Mitarbeiter dieser Medien, und dazu gehören auch so manche Leute des „Kurier“, die auf ihre Unabhängigkeit pfeifen und lieber tendenziös berichten, wie man bei der Lektüre vieler Artikel dieser Tageszeitung nur unschwer feststellen kann.

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