Wahlkampfzeit ist auch immer Zeit der Verleumdung. Besonders auf Seiten der politischen Linken zeigt sich, warum Grenzen in jeglicher Hinsicht nötig und wertvoll sind. Da stellt sich in der Wiener Stadthalle doch tatsächlich der minderbegabte deutsche „Nuschler“ Herbert Grönemeyer auf die Bühne und fordert in einem Schreiton, der an die Besinnungslosigkeit mancher Diktatoren erinnert: „Keinen Millimeter nach rechts!“.

Ein Kommentar von Christian Seibert

Grönemeyer zuhause im Londoner Luxus-Viertel

Privat hat der 63-Jährige jedoch nicht allzu viel mit den Problemen der kleinen Leute und den Folgewirkungen der Einwanderung zu tun. Da schottet sich der „Ich hab dich lieb, so lieb“-Barde lieber von den Migranten ab und wohnt im Londoner Villen-Viertel des Stadtteils Hampstead.

Auch in Österreich werden momentan wieder allerorts „Rechtsextremisten“ gesichtet, wo eigentlich keine sind. So etwa im Falle des hoffentlich ehest bald zum Ex-Parlamentarier werdenden Peter Pilz.

Jener nannte den „Wochenblick“-Praktikanten Roman Möseneder (16) in der Servus-TV-Sendung „Talk im Hangar 7“ genau so, obwohl dieser dort mehrmals klarstellte, dass er mit extremistischem Gedankengut oder Gewalt so gar nichts am Hut hat.

Arroganter Peter Pilz bei ServusTV

In einem Arroganz-Anfall verweigerte Pilz dem Schüler nach der Sendung sogar noch den Handschlag. Interessant ist, dass man so gut wie in keinem Bericht über Pilz von dessen politischer Vergangenheit liest.

Und das, obwohl dieser der trotzkistischen Gruppe „Revolutionäre Marxisten“ angehörte, deren Ideologie an den Lehren Leo Trotzkis angelehnt ist. Dieser hatte maßgeblich dafür gesorgt, dass die kommunistischen Massenmörder in der Oktoberrevolution die Macht in Russland übernahmen und anschließend die autoritäre UdSSR gründeten.

Das Beispiel zeigt auf, dass in Österreich Menschen mit einer derart widerlichen Vergangenheit als „Aufdecker der Nation“ von Fernsehstudio zu Fernsehstudio tingeln und mit politischen Kampfbegriffen über unbescholtene Bürger „richten“. Da sieht man auch wieder einmal, wie blind die Medienszene auf dem linken Auge ist..