Aktuelle Zahlen aus Deutschland lassen bereits ahnen, was demnächst auf ganz Europa zukommen könnte. Ende Mai haben dort nämlich rund 14.000 Menschen mehr Asyl beantragt als im Vormonat April.

Insgesamt haben laut „Passauer Neue Presse“ bis Ende Mai rund 78.000 Menschen Asyl in Deutschland beantragt.

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Van der Bellen gibt Entwarnung

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hingegen gibt Entwarnung. Während die türkis-blaue Regierung die neue Flüchtlingsroute über den Balkan mit Sorge beobachtet, sieht er derzeit keine Anzeichen für eine neue Flüchtlingswelle.

Vilimsky fordert Grenzsicherung

Indes fordert FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky ein Umdenken auf EU-Ebene. „Die EU braucht einen Paradigmenwechsel in ihrer Asylpolitik“, erklärte der FPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament „Das kann nur heißen: Hin zu sicheren Grenzen gegen illegale Migration und weg von der schlichten Verteilung von Migrationsströmen“, so Vilimsky.

Abhalten statt verteilen!

Er kritisiert den bisherigen Europäischen Kurs scharf: „Tatsache ist: Die EU hat es in drei Jahren nicht geschafft, die viel beschworene europäische Lösung zustande zu bringen. Dies vor allem auch deshalb, weil sie die falschen Prioritäten gesetzt hat: Verteilen statt abhalten“, so Vilimsky.

Auch die aktuelle Debatte in Deutschland zeige klar, dass es höchst an der Zeit sei, neue Wege zu gehen und illegale Migration in die EU konsequent zu stoppen, statt diese zu dulden und nur an den daraus resultierenden Folgen herumzudoktern.