Vom 7. bis zum 10. Oktober traf sich im Trump Golf Resort in Doral das „Who is Who“ der konservativen High Society Amerikas, um beim AMPFest 2021 über die aktuelle Lage in den USA zu debattieren. Dabei wussten Größen der Alternativen Medienszene und Whistleblower Spannendes zu berichten. 

Von Vicky Richter

Das AMPFest 2021:

Lange Liste großer Namen

Bereits bei der Rednerliste hat es den Anschein, dass sich bei diesem Event die großen Namen die Klinke in die Hand geben. So ist es nicht verwunderlich James O`Keeve (CEO, Project Veritas), General Flynn und Del Bigtree darauf zu finden.

Bekannte Gesichter aus den alternativen Medien und Social Media wie Jason Miller (CEO, GETTR), Joel Patrick, Raheem Kassam und Tracy Beanz konnte man hautnah erleben und deren Erfahrungen mit BigTech und der weltweiten Zensur konservativer und alternativer Meinungen erfahren.

Berühmte Gesichter wie Sheriff Mark Lamb und Sheriff David Clarke Jr. berichteten von deren täglichen Kampf gegen die aufkommende Bedrohung der kommunistischen Ideologie in den USA.

Google Whistleblower und Project Veritas

Die wohl interessantesten Beiträge steuerte der Whistleblower von Google und das Team von Project Veritas bei. Zachary Vorhies arbeitete acht Jahre bei Google und ließ die Bombe über einen Programmcode von Google platzen, der den User vor politischen und nunmehr auch gesundheitlichen „Desinformationen“ schützen soll. Mehr über diesen Code schilderte Zachary in unserem Interview. Project Veritas ist seit einiger Zeit auch ein Begriff im deutschsprachigen Raum. Es ist eine Organisation, die es sich seit 2015 zum Ziel gesetzt hat, allen Menschen die Wahrheit zur Verfügung zu stellen. Project Veritas wurde in Europa bekannt durch seine Undercover-Arbeit bei der amerikanischen Antifa und durch seine Arbeit in Bezug auf den Wahlbetrug in den USA 2020. Aktuell veröffentlicht Project Veritas erschreckende Wahrheiten von Insidern über die Covid Impfstoffe von Johnson&Johnson und Pfizer.

Viel Glamour und ein Hauch von Revolution

Das was die Amerikaner besonders gut können, ist es eine Show abzuliefern, alles muss BIG – BIGGER – USA sein. Schon der Veranstaltungsort für dieses Meet and Greet war dekadent – Trumps Golf Resort in Doral, Florida. Wo man hingesehen hat, fand man glamouröse Pool Parties. Die oberen 10 Prozent der aufgewachten Amerikaner ließen es sich gut gehen. 

Aber es war allen bewusst, dass es nicht gut um die „Nation under God“ steht. Die stille aber immer mehr sichtbare Bedrohung einer Entamerikanisierung könne überall vernommen werden und sei seit Januar im White House angekommen. Trotz des vielen Glitzers und Showlächelns ist allen der Anwesenden bewusst – Amerika und die Welt steht an einem Scheideweg.

Diese Gedanken taten alle Redner, egal aus welchen Bereichen sie kamen, kund und es sei nicht mehr die Zeit nur von Veränderung zu reden, man müsse sie auch umsetzen. Das größte Gut der USA, die Freiheit, sei in Gefahr. General Michael Flynn machte es sehr klar in seiner Rede, dass die Freiheit nicht umsonst ist und sie etwas kosten und weh tun wird. Doch für seine Familie wird er erneut für und um sein Land kämpfen.

One Nation under God

Nicht nur Politiker sprachen große Worte auf der Bühne des AMPFEST 21, auch Geistliche des Juden- und Christentums berichteten von deren Erfahrungen während des Lockdowns und dem von der Regierung unterstützten Glaubensverlust in der amerikanischen Bevölkerung. Doch, wie wollen die Konservativen ihr Land zurückgewinnen, habe ich mich gefragt. Der Ansatz den die „wahren“ Republikaner, die sogenannten Patrioten haben, scheint im Grunde ein sehr smarter zu sein. Sie versuchen den korrupten Staatsapparat von lokaler Ebene aus zu vernichten. Es stellen sich immer mehr konservative Veteranen zur Wahl als Bürgermeister, Kongressmänner oder Senatoren auf, um auf lokaler, aber auch nationaler Ebene die amerikanischen Werte zu verteidigen. Allen Anwesenden ist bewusst: Es ging nie um Gesundheit, sondern immer nur um Macht.

Das AMPFEST 21 ging mit sehr viel Hoffnung und Tatendrang zu Ende, aber auch mit einer gewissen Ernüchterung, dass die amerikanischen Bürger ihre Freiheit zu lange als selbstverständlich gesehen haben.

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