Die Corona-Impfungen sind – nachdem sich die Meldungen über bis hin zu tödlichen Zwischenfällen häufen – alles andere als beliebt. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) will nun für die Impfung in die Bresche springen und hat einen eigenen Impf-Werbefilm in Auftrag gegeben. Darin soll für die Freude über die Corona-Impfung geworben werden.

Familien mit Kindern, Frauen, Männer, junge Erwachsene, Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben: Nach Ihnen wird derzeit händeringend über eine Wiener Filmagentur gesucht.  Denn sie sollen die unbeliebten Corona-Impfungen schmackhaft machen und ein breites Spektrum an Bürgern ansprechen.

So heißt es in der Email-Ausschreibung der Agentur:
„Der Spot soll wie ein Musikvideo aufgebaut sein und die Freude darstellen, dass jeder Darsteller die Nachricht zur Impfung bekommen hat.“

Soll „Freude“ vermitteln

Die Freude über die Impfungen hält sich in Österreich derzeit in Grenzen. Eine Vielzahl an schlimmen gesundheitlichen Folgen wie Lungeninfarkten und Hirnthrombosen bis hin zu Todesfällen ist ja auch alles andere als erfreulich. Darüber hinaus zeigt sich zunehmend, dass auch die Impfung nicht die versprochene Freiheit bringt. Der Werbespot der ÖGK soll diese Bedenken nun mithilfe von lustigen Tänzen und Stimmungsmusik wieder aus den Köpfen der Österreicher spülen.

E-Castings für die Impf-Freude

Die Castings funktionieren elektronisch. Die Interessenten sollen ein Video von sich drehen, in dem sie zu Stimmungsmusik tanzen sollen. Wer dabei am glaubwürdigsten Freude ausstrahlt, der wird genommen. Insgesamt werden 12 verschiedene Rollen gesucht: Vom urbanen Jugendlichen über das ältere Ehepaar bis hin zur „ländlich wirkenden“ Frau.

Familien mit Kindern

Auch Familien mit Kindern sollen sich melden, heißt es in der Email der Agentur. Sollen zukünftig etwa auch Kinder geimpft werden? Ganz so neu wäre diese Idee nicht. Denn Kurz Bioethikkommission rät längst dazu, auch Kinder zu impfen. Wochenblick berichtete. Allerdings tut sich die Agentur schwer damit, Familien mit Kindern zu finden, die sich für die Impf-Propaganda-Show hergeben.

Verzweifelte Suche nach „Beauty of Color“

Wie der Facebookauftritt des Agentur-Inhabers zeigt, tut man sich schwer, Menschen mit anderer Hautfarbe zu finden. Nach ihnen sucht die Agentur derzeit offenbar noch händeringend. Der Unternehmer schreibt: „Wir suchen noch zusätzlich viele Familien mit Kinder zwischen 3-17 Jahren (Herkunft ganz egal jeder Typ ist bei dem Spot gefragt). Einige Damen (Beauty of Color) Alter egal! Bezahlt! Wo: Wien“

450 Euro: Corona-Propaganda-Industrie lässt nun mehr Geld springen

Für den Aufwand – der Dreh soll drei bis vier Stunden dauern und während der unlängst bekannt gegebenen Osterruhe in Wien stattfinden. So soll zwischen 2. und 7. April gedreht werden. 450 Euro erhalten die Laiendarsteller dafür als Aufwandsentschädigung. Das ist ziemlich viel im Vergleich zu den läppischen 30 Euro, die es damals für das Kinder-Propaganda-Video des Bundeskanzlers gab.

 

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