Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen, wie die Zahlen für das erste Quartal 2020 zeigen. Allerdings gehört Oberösterreich beim Immobilienhandel nur in einer Kategorie zu den Spitzenreitern: bei der am teuersten verkauften Wohnung.

Wie die Quartalsanalyse der Immobilienplattform „willhaben“ gemeinsam mit dem Grundbuchexperten IMMOunited zeigt, erfreuen sich Wohn­immobilien als krisensichere Investition einer ungebrochenen Beliebtheit.

Die meisten Immobiliengeschäfte wurden dabei in Graz abgewickelt (539), gefolgt von Wien-Donau­stadt (343), Innsbruck-Land (287), Baden (266) und Salzburg-Stadt (256). Der Spitzenbezirk in Oberösterreich mit den meisten Immobilientransaktionen pro Einwohner war Gmunden.

Im schönen Gmunden wechselte auch die teuerste Wohnung im ersten Quartal 2020 den Besitzer – für 4,7 Mio. Euro. Nur ein Einfamilienhaus in Aurach bei Kitzbühel war mit 9,3 Mio. Euro teurer. Weitere Top-Immobilien bekamen ebenfalls neue Eigentümer: eine Wohnung in Kirchberg/Tirol für 4,4 und in Kitzbühel für 3,5 Mio. Euro sowie eine in Salzburg für 3,4 Mio. Euro.

Insgesamt waren in Oberösterreich zwei der drei am teuersten verkauften Wohnungen aus dem Bezirk Gmunden (wie erwähnt 4,7 Mio., dann St. Wolfgang im Salzkammergut mit 1,8 und nochmal Gmunden mit 1,4 Mio. Euro). Die größte Transaktion in Oberösterreich war eine Landwirtschaft in Regau, die 6 Millionen kostete; die größte österreichweit war ein Bürogebäude in Salzburg für 89,3 Millionen Euro.

Die wenigsten Transaktionen im Quartal pro Einwohner gab es in den Bezirken Tamsweg (Salzburg), Eferding (Oberösterreich) und Südoststeiermark, Hartberg-Fürstenfeld (Steiermark). Im niederösterreichischen Hainfeld wurde das größte Grundstück im Quartal veräußert – mit einer Fläche von 389.500 m².