Die Belgier sehen die Masseneinwanderung zunehmend kritischer.

Eine Mehrheit der Belgier fühlt sich wegen der muslimischen Massenzuwanderung in ihrem Land nicht mehr zu Hause. Sie erlebt die Zuwanderung als Invasion, enthüllt jetzt eine Studie.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

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Die Forscher sprechen von einer „krankhaft anti-muslimischen“ Haltung der Belgier.

Keine tolerante Religion

Die Studie vergleicht die Stimmung im Land zwischen 1997 und jetzt. Fast 5.000 Menschen im französischen Sprachgebiet Belgiens wurden befragt. 77 Prozent bejahten die Aussage „wir fühlen uns heute nicht mehr so zu Hause, wie früher (vor der Massenmigration), insbesondere die über 65-Jährigen denken so.

Für mehr als zwei Drittel gibt es zu viele Migranten in Belgien. Für 74 Prozent ist der Islam “keine tolerante Religion”. 60 Prozent empfinden die Anwesenheit so vieler Muslime als Bedrohung für die Identität des Landes. Nur 12 Prozent sehen den Islam als „Quelle der Bereicherung“ für Belgien.

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Wer Angst vor der überbordenden Zuwanderung hat, könnte laut den Wissenschaftlern krank sein.

Die zuständigen Forscher unterstellen den Belgiern deshalb eine krankhafte „anti-muslimische-Paranoia“. Erleichtert wird noch festgestellt, dass sich diese aber nach den islamistischen Terroranschlägen – in Brüssel etwa auf das Jüdische Museum – nicht verstärkt habe. Für jugendliche Muslime in Belgien sind islamistische Massenmörder ohnehin Helden.

Muslime in Belgien bevorzugen Sharia

Während die Belgier öffentlich als nationalistische Hinterwäldler beschimpft werden, zeigen die Ergebnisse der ebenfalls befragten 400 Muslime erstaunliche Details, die unkritisch hingenommen werden: 33 Prozent der Befragten mögen die westliche Kultur nicht. 29 Prozent sagen, das islamische Gesetz solle über belgischem Gesetz stehen.

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Erneut Terror in Brüssel und London
Die belgische Polizei erhält extra Schulungen um den Muslimen nicht respektlos zu begegnen.

Polizei soll Muslimen Respekt erweisen

34 Prozent bevorzugen ein politisches System, das vom Koran inspiriert ist, sprich die Sharia. 59 Prozent der befragten Muslime würden eine Hochzeit zwischen ihrem Sohn und einer Nicht-Muslimin „verdammen“. Im Falle einer Tochter lehnen das 54 Prozent ab.

Doch anstatt die muslimischen Zuwanderer aufzufordern, die belgische Kultur und westlichen Werte zu respektieren, geht man den umgekehrten Weg: Die belgische Polizei muss Spezialschulungen zum Islam absolvieren, damit sie der muslimischen Bevölkerung mit Respekt begegnen kann!

…weg mit „fremdenfeindlichem! Europa

Die Umfrage wurde vom belgischen Staatsfunk RTBF und der liberalen Zeitung „Le Soir“ initiiert. Umgesetzt wurde sie vom Forschungsinstitut Survey and Action und der globalistischen Stiftung „This is Not a Crisis’ Foundation“.

Auf der Webseite der Stiftung heißt es u.a., man wolle das Europa, in dem Menschen „nationalistisch, stammesbewusst, fremdenfeindlich, zurückgezogen, verschlossen und voller Nostalgie für Grenzen sind“ ersetzen durch ein Europa in dem Menschen „kosmopolitisch, weltumfassend, einschließend und offen sind – mit gesetzlichen Bürgerrechten und einer Wertschätzung für Vielfalt“.