Sperrfrist 05.06. | Freitags Kunst begeistert Linz
Foto: Holzleitner

Der Künstler Gazmend Freitag flüchtete während der Kriegswirren in den 1990er-Jahren aus seinem Heimatland Kosovo nach Linz, wo sich der ehemalige Verwaltungsfachwirt seiner Kindheitsleidenschaft, der Kunst, widmete.

Der „Wochenblick“ besuchte den bekannten zeitgenössischen Maler in seinem Atelier in der Jägerstraße in Urfahr.

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Kleiner Künstler

Bereits mit zehn Jahren begann Gazmend Freitag zu malen, überall auf den Pinnwänden seiner Schule hingen die Bilder des kleinen Künstlers. Doch wie das Leben so spielt, sollte der Bub erst mal „was Gscheit’s” lernen: Er absolvierte das Fachgymnasium zum Verwaltungsfachwirt und immatrikulierte danach an der juristischen Fakultät in Pristina.

Aufgrund politischer Unruhen wurde die Universität Anfang der 1990er-Jahre temporär geschlossen, Freitag flüchtete in den Kriegswirren mit 22 Jahren nach Deutschland, wo er sich wieder seiner künstlerischen Leidenschaft widmen konnte.

Mehrere hundert Kunstwerke

2004 verschlug es ihn aus privaten Gründen nach Linz, wo der autodidaktische Maler seitdem mehrere hundert Kunstwerke schuf. Gazmend Freitag ist nicht nur ein herausragender Akt- und Portraitmaler, er versteht es auch, Bildthemen wie die Landschaften seiner Heimat oder Motive aus der Mythologie in Malerei und Zeichnung feinfühlig umzusetzen.

Er beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit immer wieder mit menschlichen Figuren und Portraits. Gazmend Freitag lebt und arbeitet in seiner Atelierswohnung in Urfahr: „Ich male aus dem Herzen heraus, bin ein von Kreativität und Lebensenergie sprühender Mensch voller Optimismus und Lebensfreude. Das will ich auch in meinen Bildern vermitteln.”

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