Die für Behutsamkeit und Seriosität bekannte „Plattform Respekt“ begeistert zur Zeit mit der Aufzeichnung einer Gesprächsrunde, in welcher sich Künstler über ihre Probleme und Erfahrungen mit dem Themenkreis Corona austauschen. Diesen viralen Erfolg muss man gesehen haben – so deutliche aber auch aufklärende Worte von Prominenten zu den durchschaubaren Corona-Märchen der Regierenden hörte man bislang nur selten. Stammen sie von authentischen Publikumslieblingen, ist ihre Wirkung umso beachtlicher im Vergleich zu irgendwelchen Politikern oder „Fachleuten“. 

Es ist eine Produktion, die der Zwangsgebühren zahlende Bürger eigentlich im ach so seriösen ORF vorfinden müsste. Und einem solchen steht sie in der Qualität des Studios und der Produktion um nichts nach. Hochprofessionell und doch gemütlich – so präsentiert die Unternehmerin Doris Peczar die vier Spitzenkünstler, von denen jeder bereits ein Riesenpublikum begeistern konnte. Doch bei aller Gemütlichkeit – das Thema ist ernst. Die Maßnahmen der Regierung haben den Kunst- und Kulturbetrieb nahezu vollständig zum Erliegen gebracht wenn nicht zerstört. Zu Gast sind Roland Düringer (Kabarettist und Drehbuchautor) Nina Proll (Schauspielerin und Sängerin) Günther Groissböck (Opernsänger, Schweiz/Österreich) und Emil Gross (Musiker, Berlin). Sie sprechen frei von der Leber weg über ihre Gedanken – und ihre massiven Zweifel an der von oben herab zwangsverordneten Corona-Politik.

Publikumslieblinge sind sehr genau informiert

Die Sendung verbreitet sich rasant in Sozialen Medien, zehntausende Menschen haben sie bereits weitergeleitet, weil „man das gesehen haben muss“. So weist alles darauf hin, dass auch die Promi-Künstler außerordentlich gut über die tatsächliche Lage während der behaupteten Corona-Pandemie informiert sind. Speziell Roland Düringer, der wie immer sein Herz auf der Zunge trägt und sich mit seiner Meinung nicht zurückhält, trifft viele Probleme der Gegenwart auf den Punkt. Er beschreibt das Totalversagen der Linken und Intellektuellen, welche sich auf einmal einen autoritären, starken Staat wünschen, „der ihnen am Freitag sagt, was sie am Montag zu tun haben“. Demgegenüber wäre die FPÖ die einzige Partei im Land verbliebene Partei, die linke Standpunkte vertritt. Man ist sich einig darüber, dass die nicht nur Österreich sondern die ganze Welt in eine totalitäre, autoritäre Richtung steuert, die man noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten hätte. Dabei kommt dieser Angriff auf Freiheit und Demokratie aus einer Richtung, wo man es nicht erwartet hätte.

Abkehr vom Prinzip „Frauen und Kinder zuerst retten“

Düringer bringt es in seiner gewohnt lustigen Art auf den Punkt, dass man nur noch über Kranke und Krankheiten spricht, das Immunsystem und die Gesundheit aber völlig zu kurz kommen. Niemand habe alten Leute gefragt, ob sie einsam und intubiert auf Intensivstationen sterben wollen. Dass auf einmal die Gesundheit das höchste Gut wäre, sei unerträgliche Heuchelei. Und er bemüht eine Analogie mit dem Kapitän eines untergehenden Schiffes: Bislang in der Menschheitsgeschichte habe es geheißen, Frauen und Kinder werden zuerst gerettet. Nun „schicke man sie unter Deck um zu ersaufen“. Auch die Meinungen und Standpunkte der anderen Charaktere sind außerordentlich hörenswert und man kann sich für ihren Mut nur bedanken, sich in Zeiten wie diesen öffentlich so klar zu äußern.

Die „Plattform Respekt“ besteht nach eigener Darstellung aus Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Sie verbindet ein Ziel: Der Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken und auf Basis gemeinsamer Werte Veränderungen anstoßen. Grundrechte, Demokratie und Meinungsvielfalt fördern.