Während einer U-Bahn-Fahrt der U1 soll ein Fahrer angeblich „Willkommen bei Ihrem Flug von der Türkei nach Wien.“ und „Garantiert klimafreundlicher als eine echte Flugreise.“ geäußert haben. Wer Humor hat, würde über so einen trockenen „Wiener Schmäh“ vielleicht schmunzeln. Linke Moralhüter und politisch besetzte Günstlinge der Wien Linien wollen darin „Rassismus“ verorten und sind jetzt wie in dunklen Zeiten fieberhaft auf der Suche nach dem angeblichen Übeltäter. Als wäre die Orwell-Dystopie durch extreme Corona-Maßnahmen noch nicht gruselig genug, muss wohl jeder um Kopf und Kragen fürchten, der Scherze macht, welche von Linken bis Linksextremen nicht verstanden werden. 

Der Linke des Jahres 2021 definiert sich vor allem durch beinharte Humorlosigkeit. Das erinnert an Zeiten vollendeter Diktatur, speziell jene der sozialistischen Natur. Der Linke lacht, wenn überhaupt, dann nur über Fehler oder gar den Niedergang des politischen Gegners – mit Vorliebe wen dieser bereits im Kerker sitzt. Das findet man in diesen Kreisen lustig. Jegliche andere Form humorvoller Äußerung gilt bereits als verdächtig. Eigentlich ist das Lachen selbst aber schon verdächtig, zumindest wenn nicht mindestens ein Genosse Vorsitzender vor-gelacht hat.

Der grantige Wiener hat ein goldenes Herz

Wer das goldene Wienerherz kennt, das sehr groß und hilfsbereit ist, kennt auch den traditionellen Humor in dieser Stadt – dort auch „Schmäh“ genannt. Er ist trocken, böse, für außenstehende leicht beleidigend. Aber eigentlich gutmütig. Der Wiener will zunächst einmal in Ruhe gelassen werden. Sieht er aber, dass man jemandem helfen muss, wird er vielleicht schimpfen, vielleicht nicht freundlich sein – aber er hilft. Was er von sich gibt ist nur selten wirklich böse gemeint, sondern eine Eigenheit der Menschen, die schon länger dort leben. Das Problem in Wien wie auch in anderen Metropolen ist, dass sie von Linken gekapert wurden, welche über die Jahre auf die Idee kamen, dass das Eigene schlecht und das Fremde gut wäre. Deswegen müsse man das eigene unterdrücken, ausdünnen und am besten gleich abschaffen – und die Errungenschaften und das Geld der eigenen möglichst mit beiden Händen an Fremde ausschütten.

Was soll an den Begriffen „Türkei“, „Wien“ rassistisch sein?

Tatsache ist, dass die U1 durch mehrere Bezirke mit sehr hohem Ausländeranteil fährt. In manchen davon ist ein großer Teil der Wohnbevölkerung türkisch – mit allen damit einhergehenden Nebengeräuschen. Wien-Floridsdorf sagt man beispielsweise nicht unbedingt nach, das friedlichste Fleckchen in Wien zu sein. Ob dies nun unbedingt an den Türken oder den sonstigen Bewohnern liegen mag, sei dahingestellt. Jedenfalls ist das angebliche Witzerl des Fahrers wohl nicht gänzlich daneben, betrachtet man die demografische Realität. Zerlegt man die beiden Sätze bewusst in ihre Bestandteile, muss man den Rassismus aber mit der rotgrün angemalten Lupe suchen. Denn ein „Flug von der Türkei nach Wien“ kann schon einmal nichts rassistisches sein, es sei denn der Kritiker hält entweder die Türkei oder Wien für eine Beleidigung, Beschimpfung, etwas abgrundtief Schlechtes. Das sagt dann aber mehr über den Kritiker als über den armen U-Bahn-Fahrer aus.

Dystopische Jagd auf Gedankenverbrecher

Und auch die Begriffe „klimafreundlich“ und „Flugreise“ haben wohl außerhalb der geschlossenen Psychiatrie keine rassistische Komponente an sich. Es handelt sich also bei genannten Zitaten bestenfalls um ein Gedankenverbrechen. Also um eine Unterstellung, was der Mann angeblich gemeint haben könnte. Und somit um etwas, das Linke bis Linksradikale herbeisehnen: Um eine Welt, wo nur noch die „Bessermenschen“, also sie selbst, das Recht auf Meinungsäußerung haben. Und jeder sofort seine Existenz verliert, der gegen dieses Verbot verstößt. Dieses Denken ist mittlerweile voll im Mainstream angekommen und gilt als salonfähig, sonst könnte es eine solche Nicht-Nachricht wohl kaum in alle Zeitungen schaffen. Die Reise des moralinversifften linken Establishments geht eben Hand in Hand mit allen Coronamaßnahmen und Träumen vom Great Reset in Richtung Diktatur.

Den U-Bahn-Fahrer gibt es wahrscheinlich gar nicht

Bis jetzt weiß übrigens niemand, ob es wirklich einen U-Bahn Fahrer gibt, der eine entsprechende Meldung von sich gab. Denn in den letzten Jahren hat es sich unter selbstgefälligen Linken etabliert, ihre Anklagen von vermeintlichem Rassismus in Form von frei erfundenen Geschichten unter die Leute zu bringen. Am besten sieht man dies in der so genannten Twitter-Blase. Dort gibt es eine Reihe von linken Protagonisten, die ein großes Publikum mit ersichtlich erstunken und erlogenen Geschichten über ihre Kinder unterhalten. Wo quasi Dreijährige am Weg zum Kindergarten die philosophischen Ergüsse von 20 Semestern Genderwissenschaften nebenbei aus dem Ärmel schütteln. Hach, sind die Eltern dann auch immer stolz auf ihren Kai-Mbongo oder Merlin-Kevin-Ahmet. Ob es all diese Twitter-Kinder überhaupt gibt weiß man genau so wenig wie es beim U-Bahn-Fahrer geklärt ist. Dessen angebliche Äußerung von Unbekannt auf der öffentlichen Facebook-Seite „Wiener Alltagspoeten“ eingegeben wurde – wo jeder hinschreiben kann was er will, ob mit oder ohne Realitätsbezug. Also eh so ähnlich wie in der Wiener Stadtpolitik.

Krone: Rassistische Durchsage von Wiener U-Bahn-Fahrer?