Kultur-Wächterin Claudia Roth: Macht der „Green Culture“ in den Medien

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Steine, Scherben & Kulturtrümmer"

Kultur-Wächterin Claudia Roth: Macht der „Green Culture“ in den Medien

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Aus konservativer Sicht ist das Schlimmste eingetreten, was Deutschland nach der letzten Bundestagswahl passieren konnte: Bündnis 90/Die Grünen sind (mit) an der Macht! Erstmals seit Jahren können sie so ihre linkssozialistischen Ideologien in Regierungsverantwortung verbreiten oder gar verankern. Selbst das deutsche, das mitteleuropäische Kulturerbe soll in eine krude „Green-Culture-Gesellschaft“ transformiert werden. Genau dafür will die neue und höchste Kultur-Wächterin sorgen!

Von Guido Grandt

Die Bündnis 90/GRÜNE Claudia Roth hat es geschafft: In der neuen Ampel-Koalition konnte sie sich doch tatsächlich den wichtigen Posten der Kulturstaatsministerin ergattern. Damit ist sie direkt dem Bundeskanzler zugeordnet und Herrin über rund 400 Mitarbeiter mit einem Kulturhaushalt von über zwei Milliarden Euro. Zuständig ist Roth unter anderem für die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Kultur- und den Medienbereich. Und genau das lässt nichts Gutes erwarten.

Kultur-Irrsinn “Green Culture”

Claudia Roth ist Verfechterin der sogenannten „Green Culture“ sowie des kulturellen Klimawahns, ist für Diversität und Woke-Irrsinn. All das will sie doch tatsächlich hoffähig machen. Ganz nach dem Motto: „Was künstlerische Demokratie ist, bestimmen wir!“ Sie versteht Kulturpolitik als „Aufbruch in die Wirklichkeit“, ganz so, als ob jene der Vergangenheit „unreal“ gewesen wäre. Vor allem ist ein Schwerpunkt ihres neuen administrativen Waltens die von den Grünen ohnehin oft beschworene „Gesellschaft der Vielen.“ So will sie herausfinden, wie sich diese Diversität in der deutschen Kultur ausdrückt, im Personal der Kultureinrichtungen und in den künstlerischen Ausdrucksformen.
Hinzu kommt Roths unermüdlich scheinender Kampf gegen die scheinbare Klimakrise, die nun unter der Prämisse beleuchtet werden soll, wie Kultureinrichtungen einen Beitrag dazu leisten können. So wollen jetzt schon viele Künstler und Kultureinrichtungen ihren Beitrag zur Einhaltung des 1,5-Grad-Zieles erbringen, wie es frohlockend bei der Grünen-Bundestagsfraktion heißt. Dabei stellt sich unmittelbar die Frage, was zukünftig aus jenen Kunstschaffenden wird, die sich dieser Doktrin nicht unterwerfen wollen?

Schallende Ohrfeige

Die historische Inschrift auf der Kuppel des Berliner Stadtschlosses, des jetzigen Humboldt-Forums, die einst Friedrich Wilhelm IV. anbringen ließ, besteht aus mehreren Bibelversen und lautet: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“
Doch diese Aufschrift ist für die neue Kulturwächterin unhaltbar! „Da wird ein Dominanzanspruch formuliert, der einfach nur abschreckend wirkt“, schimpfte Roth unlängst. Stattdessen müsse das Humboldt-Forum „zu einem weltoffenen Ort“ gemacht werden, „an dem sich niemand ausgegrenzt fühlt“.
Damit versetzt die neue Staatsministerin unserer christlich-abendländischen Kultur eine schallende Ohrfeige. Vielmehr will sie mit den Mitteln der Kultur und der Kunst dazu verhelfen, dass die grüne, ideologisierte „Woke“ realisiert wird. Also jene Ideologie, die sich gegen rassistische, sexistische und soziale Diskriminierung engagieren will, in Wirklichkeit aber oft nichts anderes als aggressive politische Korrektheit sowie Cancel Culture bedeutet.

Geplanter Kultur-Umbau

In diesem Sinne strebt Roth den gesellschaftlichen Umbau zur „Green-Culture-Gesellschaft“ an. Oder anders ausgedrückt: die „Gleichschaltung“ einer neu geschaffenen totalitären Kultur nach dem wirren Duktus der Grünen. Nicht zu vergessen: Schon im März 2021 stellte die Grünen-Partei einen Antrag zum Aufbau einer zentralen Anlaufstelle mitunter für Beratung von Kultureinrichtungen zu Fragen der „ökologischen Transformation.“ Das lässt tief blicken und die favorisierte „Green-Culture-Gesellschaft“ alles andere als eine krude konservative Verschwörungstheorie erscheinen. Letztlich entspricht das genau dem, was Kritiker bemängeln: einem „umfassenden Gängelungs- und Überwachungskonzept, um den gesamten Kulturbetrieb unter ein grün-wokes Dogma“ zu stellen. Jenes gar zu seinem „Propagandawerkzeug“ zu machen. Vor allem soll sich die „Green-Cultur-Gesellschaft“ gegen „rechtsnationale“ Regierungen richten. Feindbild Nummer eins ist dabei Viktor Orbans Ungarn.

“Kulturkontrolle”

Im Blick ist vor allem das schärfste Schwert der Kultur-Propaganda: die Filmproduktion. Denn Film und Kino sind nicht nur wichtig für den gesellschaftlichen Diskurs, sondern auch für die (zumeist) unverdächtige Massen-Manipulation. Und natürlich als Motor von „Transformationsprozessen“ und „alternativer Zukunftsaussichten“ – womit natürlich die der Grünen gemeint sind. So lässt Claudia Roth mehr oder weniger zwischen den Zeilen verkünden, dass die Filmförderung nun unter der Stärkung der „kulturellen Vielfalt“ geprüft und novelliert werden soll. Sprich: die Einhaltung ökologischer und sozialer Kriterien hinsichtlich der gesellschaftlichen Diversität wird kontrolliert. Letztlich will Grünen-Roth nichts anderes als eine Transformation zur „links-ökologischen Woke-Kultur.“
Und damit weg vom deutschen, vom mitteleuropäischen Kulturerbe, deren Ursprünge bis in die Zeit der Kelten, Germanen und Römer zurückreicht.

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