Am heutigen Mittwoch, dem 19. Mai ist es so weit: Die Lokale und Gastgärten und Museen und Zoos machen nach einem halben Jahr wieder auf! Bei bestem Kaiserwetter können Herr und Frau Österreicher die neu gewonnenen Freiheiten genießen. Das haben Sie nur unserem gutmütigen Gottkanzler zu verdanken, der uns wieder Normalität schenkt! Zumindest ist das die Erzählung, die uns die Mächtigen auftischen wollen. Denn in der Realität ist das nicht nur eine Zweiklassen-Gesellschaft; sondern sogar die „Folgsamen“ müssen sich ganz regelmäßig dem Test- oder Impfregime der Regierung unterwerfen.

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

Na, ist das denn keine Freude? Wer den 3G-Anspruch erfüllt – genesen, getestet, geimpft – darf zwischen drei und neun Monate lang am Alltag teilhaben. Das vierte „G“, nämlich „gesund“ kommt gar nicht mehr vor, Gesunde müssen nun beweisen, nicht krank zu sein. Die Regelung ist sogar ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich artig an die schikanösen Regeln der Regierung gehalten haben, weil sie keine „Lebensgefährder“ sein wollten, vor denen die Regierung so warnte. Auch sie dürfen mangels bisheriger Erkrankung entscheiden: Einem oft fehlerhaften Test vertrauen – oder einer Impfung, die weltweit zu zahlreichen, teils schweren Nebenwirkungen geführt hat.

Ein bisserl „Freiheit“ – bis zum nächsten Schuss

Niemand darf zum Feierabendbier, zum Sport – ja nicht einmal in den Tiergarten, wenn er nicht beweist, dass er eine Krankheit, die für gesunde Menschen im erwerbsfähigen Alter in 0,01 Prozent der Fälle tödlich ist, nicht in sich trägt. Also, was machen die Menschen folgerichtig? Richtig, sie fügen sich, um nichts zu verpassen. Und weil sie sich nicht alle paar Tage dafür testen lassen wollen, gehen viele von ihnen ganz „freiwillig“ zur Impfung. Die Regierung lässt sich dann für den Impf-Fortschritt feiern.

Diese bietet vielleicht einen „ganz normalen Sommer“ für Impflinge – vorausgesetzt, man hält Maskentracht im Fitness-Studio, während man sich zwischen Geräten bewegt für „normal“ – oder den Umstand, dass man bei einer Hochzeit nichts essen oder trinken darf und auch der obligate Tanz dort entfällt. Und am Ende wird die Regierung dann behaupten, dass Impflinge eh wie versprochen einen „normalen“ Sommer haben, weil sie sich dann erst im Herbst den nächsten Schuss holen müssen…

Fürs Feierabendbier: Alle 6 Monate in die Impfstraße

Wie in der Mückstein-Verordnung geregelt, gilt nämlich der sogenannte „Erststich“ nur drei Monate lang. Danach muss man sich seine zweite Teilimpfung abholen gehen, um nicht beim Stammtisch zu fehlen. Und auch die bietet nur „Freiheit auf Raten“ – denn nach weiteren sechs Monaten muss auch diese wieder aufgefrischt werden. Sprich: Wer sich zweimal impfen ließ, kommt noch vor Jahresende ein drittes Mal an die Reihe. Das erzählen uns die Mächtigen natürlich nicht, wenn sie uns weismachen wollen, wie „frei“ die Impfung doch mache. 

Und das wird die Politik so lange durchexerzieren, wie sie lustig ist. Dies zeigt bereits der Umstand, dass Kurz sich am „Impfstoff-Basar“ unlängst weitere 42 Millionen Impfdosen sicherte, womit 72,5 Millionen auf Lager sein werden. Das heißt: Mindestens achtmal will uns die Regierung durchimpfen. Die neue Bestellung ist für die Jahre 2022 und 2023 gedacht. Also mit der echten, alten Normalität wird das auch mit der Impfung nix.

Im Herbst beginnt Suche nach Sündenbocken wieder

Das doppelt groteske an der Sache ist also, dass man allen Beteiligten einen Bären aufbindet. Man spielt mit den Sehnsüchten der Menschen, um sie zu einer Impfung zu treiben, von der man jetzt schon weiß, dass sie wohl keine „Herdenimmunität“ schaffen kann. Hat man sie dann dort, wo man sie haben will, wiegen sich diese in der falschen Sicherheit, die Krankheit nicht mehr bekommen zu können. Getestet werden diese dann nicht mehr.

Als Sündenböcke dürfen dann dafür wieder all jene herhalten, die sich nicht impfen ließen – denn irgendwoher müssten ja die ganzen neuen Cluster im Herbst kommen. Neuerlich werden dann die Gastronomen zusperren müssen, obwohl die „3G-Verweigerer“ ja gar nicht in die Wirtshäuser durften. Zur Not unterstellt man dann noch den seit Monaten geschundenen Wirten, schleißig zu kontrollieren.

Und wenn auch das nicht zieht, werden wohl wieder einmal die bis dahin noch nicht durchgeimpften Schüler als dreckige Ferkel, welche gar tödliche Viren in der Weltgeschichte verteilen, durchs Dorf getrieben. Ob diese dann mit dieser Last klarkommen, ist den Handelnden herzlich egal. Zur Not beschimpft man halt wieder einmal Eltern, die gegen das Kinderleid auf die Straße gehen als „Rechtsextreme“ und „Corona-Leugner“. Same procedure as every year.

Viele Neupatienten waren bereits geimpft

Wie fahrlässig dies selbst unter der Annahme ist, es handle sich um eine furchtbar tödliche Seuche, welche die Menschheit noch nie gesehen habe, zeigt die Schock-Enthüllung eines renommierten Professors der Elite-Uni Yale. Dieser sprach unlängst davon, dass ihm Kollegen im klinischen Bereich davon erzählen würden, dass 60 Prozent der Neupatienten bereits eine Impfung erhalten hätten.

Das lässt mehrerlei Schlussfolgerungen zu, die unterschiedliche Experten für plausibel halten. Die Impf-Kampagnen könnten etwa dazu führen, dass aggressive Fluchtmutanten das Virus überhaupt erst so richtig gefährlich machen. Oder aber die Vakzine sind einfach nicht so wirksam, wie ihre Befürworter das gerne hätten, helfen vielleicht nicht gegen die Weiterverbreitung. Einige öffentliche Persönlichkeiten halten es sogar für möglich, dass man sich bei Geimpften anstecken könnte, was die Hersteller dementieren.

Wir sind alle Versuchskaninchen

Letztendlich ist es aber auch egal, aus welchem Grund die Impfung nicht anschlägt. Es stehet in den Sternen, mit welcher Masche man uns weismachen will, wir müssen uns womöglich bis an unser Lebensende impfen lassen, um zum Friseur, ins Lokal, in den Zoo oder ins Fitness-Studio, ja sogar auf die Almhütte zu dürfen. Es wird hier mehrfach ein Experiment am lebenden Objekt, in diesem Fall am gesamten Volk, durchgeführt. Wir sind alle ihre Versuchskaninchen.

Dieses Experiment wird viel bringen: An Erkenntnissen für Generation von Forschern. Für Mediziner, die ergründen, was „damals zu Corona-Zeiten“ eigentlich für unethische Dinge vonstatten gingen. Für Soziologen und Politologen, die sich fragen werden, wie es möglich war, dass man ein ganzes Volk dazu brachte, auf ihre Freiheiten zu verzichten. Und für Medienwissenschaftler, die sich fragen werden, wie es passieren konnte, dass sich der gesamte mediale Mainstream problemlos gleichschalten ließ, um die Erzählung nicht zu gefährden.

Mut-Wirte unterstützen: Damit dunkle Zeiten ausbleiben

Als Kind habe ich mich immer gefragt, wie es möglich war, dass die DDR über 40 Jahre existieren konnte. Seit letztem Jahr weiß ich es: Man muss den Menschen genau noch so viele Freiheiten lassen, wie sie zum Überleben brauchen, um sie dazu zu bringen, jede von oben befohlene Schweinerei mitzumachen. Dann sind sie sogar bereit, ihre Nachbarn zu bespitzeln und mit der politischen Nomenklatura im Einklang zu marschieren, nur um studieren oder im Ausland urlauben zu dürfen. Oder wie aktuell: Ins Wirtshaus zu gehen.

Die einzigen beiden Möglichkeiten, um das 3G-Regime einfahren zu lassen sind: Entweder nach dem Prinzip „sie können nicht alle einsperren“ breiten Widerstand zu leisten – oder sich anderweitig diesen Zwängen zu entziehen. Und da ist das Volk oft erfinderisch. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, die mutigen Unternehmer, die auf animap.at bekunden, dass man bei ihnen keinen „Grünen Pass“ brauchen wird, zu unterstützen.

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