Im Zuge seiner ausgedehnten Amerikareise nutzt Kurz die Ferne heimischer Medien, um auch keine Bastion seiner Globalisten-Freunde auszulassen. Unserem kritischen Blick ist allerdings nicht entgangen, dass er sich mit dem New Yorker Ex-Bürgermeister in dessen Elfenbein-Turm, bzw. im „Bloomberg Tower“, traf. Thema des Gesprächs: „Wie man eine gute wirtschaftliche Entwicklung in Einklang bringen kann mit dem Klimaschutz“. Sprich: noch ein Strategietreffen, um die umstrittene „Agenda 2030“ voranzutreiben. Anschließend traf er sich auch noch mit dem Soros-Sohn und Wirtschaftsvertretern zum exklusiven Dinner, ehe er andernorts für die digitale Hyper-Vernetzung der Welt im Sinne des „Great Reset“ netzwerkte.

von Alfons Kluibenschädl

Kurz mauschelt mit „Agenda 2030“-Ansprechpartner

Die ominösen Treffen fanden bereits zu Beginn der Reise statt – und waren der Ausgang für einen illustren Roadtrip, der ihn schließlich auch zu einem Geheim-Gipfel in der behütete Provinz bringen sollte, wo er den Ausverkauf Österreichs an die Weltenlenker nicht nur abnickte, sondern letztendlich vollmundig lobte – Wochenblick berichtete. Dabei waren schon seine Kontakte zu Beginn ein kleiner Wegweiser, denn dabei handelte es sich um Schwergewichte bei Umbau der Welt zugunsten der Eliten.

Denn der Milliardär Bloomberg ist nicht irgendein emeritierter Politiker, sondern der „UNO-Sonderbeauftragte fürs Klima“. Sprich: Wenn es um die weltweite Umsetzung der „17 Nachhaltigkeitsziele“ geht, ist er der richtige Ansprechpartner. Welche Agenda hinter diesen Zielen wirklich steckt, arbeitete Wochenblick unlängst auf. Teilweise verbergen sie sich zudem hinter den ständig selben Wohlfühlfloskeln. Ob sie nun für „mehr Multilateralismus“ oder für einen „globalen Pandemieplan“ trommeln: Es geht immer in Richtung Machtzuwachs für die Eliten.

Google & Co. sollen Unterbau für „Smart Cities“ liefern

Es wundert dabei kaum, dass sich Kurz hier vor allem von der „Digitalisierung“ viel erhofft. Offiziell geht es darum, einen Aufbruch zu beschwören, und sich an die „großen Player in der digitalen Industrie“ dranzuhängen, um auch „europäische Player“ zu etablieren. Dafür gelte es, einen „Austausch“ zu pflegen. Gerade seine Verbindungen zu Google-Chef Eric Schmidt lassen aufhorchen. Denn dessen Vorstöße nicht nur im punkto „autonome Mobilität“ haben längst das Interesse des Weltwirtschaftsforums (WEF) und dessen Gründers Klaus Schwab, der als Architekt eines radikalen Umbaus der Welt („Great Reset“) gilt, geweckt.

Während das WEF nämlich für die besitzlose Zukunft in der vernetzten „Smart City“ brennt, in der manche radikale Aktivisten des Umbaus sogar Wahlen durch künstliche Intelligenz und Marktanalyse-Daten ersetzen würden, liefert Google/Alphabet dafür das Rüstzeug. In einem Artikel auf dem WEF-Blog aus dem Jahr 2015 wirbt er für künstliche Intelligenz, die „dem Gemeinwohl“ dient. Im selben Jahr sagte er am WEF-Gipfeltreffen, dass das Internet „verschwinden“ werde – wegen der totalen Vernetzung der Bürger. Diese würden diese schleichende (gläserne) Vernetzung gar nicht merken.

Schüler „digitalisieren“ als Vorbereitung für „Big Data“

Kurz – und seine „Global Goals-Ministerin“ Karoline Edtstadler, die ihren Agenda 2030-Pin einst stolz im Parlament zeigte – sieht das Potenzial darin. Alles soll in den digitalen Raum wechseln: Von der Verwaltung bis zu den Schulen, wo man viele Schüler mit Laptops und Tablets ausstatten will. Dort will man alle Unterrichtsmittel, vom Schulbuch bis zum Mitteilungsheft digitalisieren, um einen „digitalen Klassenraum“ zu schaffen. Hört sich fortschrittlich an – führt aber schnell in den total-überwachten Raum. Jeder soll in völliger Vernetzung aufgehen und ständig Daten senden und austauschen.

Nur eine Verschwörungstheorie? Man sehe sich die 5G-Strategie der Bundesregierung an. Dort träumt man von digitalen Fabriken, in denen „einfacher, schneller und zuverlässiger produziert“ würde und einem voll-digitalen Gesundheitssystem. Die Mobilität soll demnach völlig automatisch werden, dazu soll ein „smartes, klimafreundliches Energiesystem“ entstehen. Am Ende steht die Vision der „vollständigen Informatisierung im Fertigungsbereich“ und der „flächendeckende Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz“. Es würden „viele Ideen und Konzepte“ darauf warten, „endlich in die Tat umgesetzt zu werden“.

5G-Strategie des Bundes als Dreh- und Angelpunkt

Persönliche Informationen als Ware – eigentlich wollte man das schon mit dem Grünen Pass einführen. Nach heftiger Kritik nahm man aber doch (noch) Abstand von der völligen Überwachung der Bürger samt Erfassung von Einkommen, Bildungsniveau und Krankengeschichte, nur um in ein Gasthaus zu dürfen – und beschränkte sich auf die Zweiklassengesellschaft. Unlängst forderte auch ein UN-Bericht den Aufbau eines globalen Überwachungssystems. Aber Wochenblick hatte wohl den richtigen Riecher: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Das geht aus der 5G-Strategie Österreichs hervor.

Denn der Ausbau des neuen Mobilfunk-Standards ist vor allem eine Vorarbeit für die besitzlosen, totalvernetzten „Smart Cities und Smart Villages“. Auch fällt dabei das Wort der „umfassenden Cybersicherheit“ – in die, wie wir bereits mehrfach aufzeigen konnten, auch die kräftige Zensur missliebiger Meinungen fallen dürfte. In einiger Zeit sollen in Österreich jedenfalls auch „enorme Datenmengen zwischen Fahrzeugen, Haushaltsgeräten oder Industrieanlagen“ ausgetauscht werden. Dass die „digitale Bildung“ eine isolierte Wohltat innerhalb der großspurigen Strategie sein soll, scheint recht unwahrscheinlich. Es geht alles in Richtung des sogenannten „Transhumanismus“, einer Art Verschmelzung von Mensch und Technologie – Wochenblick erklärte die Pläne hier.

Kurz fand auch Bill Gates „extrem inspirierend“

Schlagworte wie „Wandel“ und „Transformation“ und ständig die Anspielung auf eine Art universelle Teilhabe daran: Es lässt alle Alarmglocken schrillen. Ob Kurz auch IT-Mogul Bill Gates, den er bei einem Treffen vor drei Jahren als „extrem inspirierend“ bezeichnete, bei seiner US-Reise traf, ist unbekannt. Dasselbe gilt für die Frage, was der Kanzler von dessen Plänen hält, die Sonne zu verdunkeln oder Menschen mit künstlichem Fleisch zu ernähren. Fix ist hingegen, dass seinerzeit ein gemeinsamer Topf gegründet wurde, der europäische Unternehmen dabei unterstützen solle, „neue Technologien zu entwickeln und zu vermarkten.“

Profitieren sollten vor allem Bereiche wie die Energiespeicherung und -produktion sowie der Verkehrssektor – sprich erneut der digitale Unterbau für den Radikal-Umbau. Da passt es fast schon ins Bild, dass Kurz in New York ankündigte, sich an der Impfstoff-Verteilung in aller Herren Länder zu beteiligen– auch bei der Impf-Allianz GAVI ist die Gates-Stiftung nämlich groß im Geschäft. Der IT-Mogul und maßgebliche WHO-Financier ist auch treibende Kraft hinter „ID2020“ – eine Initiative, die jedem Weltenbürger eine digitale Identität verpassen will. Nur Zufall?

Doppelter Raubbau an der jungen Generation

Dass die Jugend zu „Agenten des Wandels“ werden soll, ergibt sich ohnehin bereits aus dem heimischen SDG-Erfüllungsbericht. Dort bekundet man nämlich die Übereinstimmung der türkis-grünen Polit-Ziele mit den UN-Jugendzielen, die genau das fordern. Dabei denken die Vereinten Nationen vordergründig an eine mit ihrer Propaganda versorgte junge Generation, die sich aktiv dafür einsetzt. Aber jedes System braucht auch seine Erhalter – und so hat man eine Art „Doppelstrategie“.

Beleibte Kinder, die sich nicht mehr bewegen und ständig am Computer sitzen, anstatt noch soziale Kontakte zu pflegen – für Kurz wohl der perfekte Unterbau für den vernetzten und stets konsumierenden gläsernen Bürger der Zukunft. Böse Zungen würden behaupten, dass die Chance, dass sich Gates darüber freuen kann, dass sein Betriebssystem auf den in Schulen verteilten Klapprechnern läuft, beläuft sich auf zumindest 50 Prozent…

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