Die krassen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen nach Weihnachten sorgen bei zahlreichen Österreichern für reichlich gerechten Zorn. Viele Bürger können nicht verstehen, dass sie, nachdem sie sich seit Monaten an alle Vorschriften halten, als Sündenböcke herhalten müssen und weitere Zwänge über sich ergehen lassen müssen.

Auch in sozialen Medien gehen daher die Wogen hoch, es gärt im Land. Die Stimmung richtet sich dabei immer mehr gegen Sebastian Kurz. Dabei hatte der ÖVP-Regierungschef kürzlich als unantastbar gegolten. Nun fordern zahlreiche Twitter-Nutzer den Kanzler mit unmissverständlichen Worten zum Rücktritt auf. Sie wählten dafür den Hashtag #KurzMussWeg.

#KurzMussWeg trendet am Freitagabend

Wie sehr sie damit den Zahn der Zeit trafen stellte sich in den frühen Abendstunden heraus. #KurzMussWeg hatte es in den Stunden nach der Pressekonferenz in die Top-5 der Twitter-Trends in Österreich geschafft und hielt sich dort beständig auf Platz vier und fünf. Einzelnen Nutzern im kritischen Lager, wie etwa einem Grazer FPÖ-Gemeinderat und Publizisten, wurde die Parole zeitweise sogar an oberster Stelle angezeigt!

Das Volk holt bereits die nassen Fetzen raus…

Wie sehr die Bürger ihren Unmut über die behäbige Strategie des Kanzlers kundtun, soll anhand folgender Beispiele verdeutlicht werden. Der Tenor ist deutlich: Diesmal hat der Kanzler und ehemalige türkise Shooting-Star den Bogen überspannt. Die Kritik kam dabei von Nutzern aus allen politischen Lagern – und aus allen möglichen Beweggründen. Und vergessen Sie nicht: Es ist nur eine klitzekleine Auswahl…