Da lachen Internet-Nutzer aus vollem Hals: Das renommierte Alternativ-Medium „Deutschland-Kurier“ präsentiert in seiner aktuellen Ausgabe den deutschen Innenminister Horst Seehofer (CSU) im Gewand eines Islamisten auf der Titelseite. Die Seehofer anmontierte Kleidung erinnert stark an die des radikalen Salafisten Pierre Vogel!

Doch die Zeitung will mit der auf den ersten Blick drollig wirkenden Bildkomposition einen mehr als brisanten Hintergrund ansprechen. Denn Seehofer, den Kritiker wegen seiner Ankündigungspolitik gerne als „bayerisches Heißluftgebläse“ oder „Merkels Bettvorleger“ bezeichnen, zieht es in Betracht, dass sogenannte Gefährder – wenn sie laut Gesetzesvorlage „glaubhaft von seinem sicherheitsgefährdenden Handeln Abstand“ nehmen – Familiennachzug Richtung Deutschland beantragen können!

Familiennachzug für radikale Muslime

Insgesamt sollen im Rahmen des Familiennachzugs für Asylanten ab August 1.000 Menschen pro Monat nachkommen können. Experten rechnen dadurch mit einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage in Deutschland.  „Ich denke, wir haben eine sehr vernünftige Lösung gefunden“, betont hingegen Innenminister Seehofer.

In Deutschland leben laut dem innenpolitischen Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion Stephan Mayer rund 700 Gefährdersie könnten nun unter gewissen Umständen auch ihre Familien nach Deutschland holen. Auch unter den nicht als Gefährder eingestuften Asylwerbern sollen sich laut Insidern zahlreiche radikale Muslime befinden. Die Fraktionsvorsitzende der rechts-patriotischen AfD-Partei, Alice Weidel, spricht von einem „Stück aus dem Tollhaus“.

Seehofer als „Sicherheitsrisiko“ und „Gefährder“

Der „Deutschland-Kurier“ bezeichnet den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten vor diesem Hintergrund als „Sicherheitsrisiko“ und einem „Gefährder“. „Wenn es nicht um Leib und Leben derer ginge, die schon länger hier leben. Es wäre zum Lachen, hätte man nicht langsam das Gefühl, dass dieser Innenminister in seiner Unberechenbarkeit selbst zu einem Gefährder wird – zu einer Gefahr für die innere Sicherheit“, schreibt das Blatt.

Positive Asylbescheide ohne Rechtsgrundlage

Auch der Skandal rund um die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) macht Seehofer schwer zu schaffen. Dort sollen allein in den Jahren von 2013 bis 2016 mindestens 1.200 positive Asylbescheide – ohne Rechtsgrundlage – beschlossen worden sein.

Asylwerber sollen auf diese Weise über Jahre ohne jegliche Identitätsprüfung als angebliche Jesiden aus dem Irak großzügigen Asyl-Schutz erhalten haben. Brisante Hinweise, die eine mutige Beamtin Seehofer „über Monate hinweg“ gegeben haben soll, seien von niemanden Ernst genommen worden!

Deutsche Bürger empört

Diese Skandale Seehofers sorgen für reichlich Unmut bei den deutschen Bürgern. Viele Facebook-Nutzer finden die Seehofer-Interpretation des „Deutschland-Kuriers“ deshalb gelungen. Innerhalb weniger Tage wurde sie bereits mehr als 270mal geteilt.

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