lambach türke schleift familienvater mit

In der Nacht zum Dienstag eskalierte in Lambach ein Familienstreit unter Türken – es kam auch zu Morddrohungen. Dabei  schleifte ein 25-jähriger Türke seinen rabiaten Schwiegervater 400 Meter weit mit seinem Auto mit! Die Polizei musste einschreiten.

Ehestreit geriet aus den Fugen

Stein des Anstoßes war ein Ehestreit zwischen einem türkischen Ehepaar. Dieses hatte deshalb ein Treffen zur Aussprache auf einem Parkplatz in Lambach vereinbart.

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Als der 25-jährige Ehemann mit seinem Auto vor Ort eintraf, erwartete ihn dort seine Ehefrau samt Schwiegervater und mehreren männlichen Familienmitgliedern.

Der türkische Familienstreit löste in Lambach einen Polizeieinsatz aus.

Waffen im Spiel

Der Ehemann bemerkte beim Einfahren auf den Parkplatz offensichtlich eine Pistole in der Hosentasche des Schwiegervaters, weshalb er sofort wieder wegfahren wollte.

Der Schwiegervater versuchte dies zu verhindern und wollte die Autotür öffnen. Da diese versperrt war, schlug er mehrmals gegen die Seitenscheibe, bis diese zu Bruch ging. Der Mann hielt sich aber weiterhin am Auto fest.

Drohung per SMS

Als die männlichen Begleiter auf das Auto zustürmten, geriet der 25-Jährige in Panik und fuhr los. Der Schwiegervater hielt sich noch immer am Wagen fest und wurde rund 400 Meter weit mitgeschleift. Der 45-Jährige ließ los und der 25-Jährige, der laut Polizei keinen Führerschein besaß, fuhr Richtung Vöcklabruck weiter. Kurz darauf bedrohte der 45-Jährige aus Traun per SMS die Familie des 25-Jährigen.

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Einsatzkommando Cobra alarmiert

Schließlich alarmierte er die Polizei und gab an, dass mehrere bewaffnete Männer nach Laakirchen zu seinem Elternhaus unterwegs seien.

Aufgrund der offensichtlich ernstzunehmenden und glaubwürdigen Anzeige wurde von den Polizisten das Einsatzkommando Cobra verständigt. Diesbezüglich konnte schließlich jedoch Entwarnung gegeben werden.

Anzeige auf freiem Fuss

Vom Journalstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Wels wurde gegen alle Beteiligten am türkischen Familienstreit Anzeige auf freiem Fuß sowie ein gegenseitiges Kontaktaufnahme-Verbot angeordnet.