Fast ein Jahr lang müssen die Hälfte aller Beschäftigten in Österreich arbeiten, um das zu verdienen, was ein Van der Bellen, Kurz, Kogler, Nehammer oder auch ein Stelzer in ein bis zwei Monaten erhält. Und im Vergleich zu den meisten Herren der Führungsriege zieht das arbeitende Volk nebenbei noch die künftigen Steuerzahler groß.

Ein Kommentar von Elsa Mittmannsgruber

Rund 350 Millionen Euro kosten uns alle Politiker zusammen. Hinzu kommen die Steuermillionen, mit denen der öffentliche Rundfunk und weitere regierungstreue Medien gemästet werden, damit sie wiederkäuen, was ihnen der Geldgeber vorgibt. 5,5 Millionen Euro zahlte die öffentliche Hand alleine der „Krone“ zwischen Jänner und März 2020. Geld, das die Bürger besonders jetzt gut brauchen könnten. Stattdessen nimmt man ihnen aber mit Sinnlos-Lockdowns noch mehr weg und meldet abgehoben Durchhalteparolen von der Kanzel. Wir sollen brav sein, nicht demonstrieren und jede bittere Pille schlucken.

„Wenn wir am Wochenende und am Abend mehr Disziplin üben, hat das zur Folge, dass die Kinder in die Schule und den Kindergarten gehen können und wir alle arbeiten gehen können.“ Vielen Dank, Herr Kogler, Sie sind wohl um Ihre Einnahmen – sprich unser Gehalt – besorgt. Dann hätten Sie aber vielleicht nicht zusammen mit Ihren Kollegen unsere Wirtschaft in die Tonne treten sollen. Mit den Firmenpleiten und der steigenden Arbeitslosigkeit sinken die Steuereinnahmen dramatisch.

Doch werden die Regierenden, die das alles zu verantworten haben, davon nichts spüren. Sie werden sich weiter ihre dicken Gehälter auszahlen und jährlich erhöhen. Kein Verzicht in Sicht. Nur schlechter Populismus, wie es die Gehaltsspendenaktion der Regierung, des Bundespräsidenten und weiterer Politiker im Frühjahr war. Und selbst da hielt man sich bedeckt, an welche „Organisationen“ denn das jeweilige Monatsgehalt der Beteiligten gehen soll. Ich hätte einen Gegenvorschlag: Diejenigen Volksvertreter verzichten so lange auf ihr Gehalt, bis sie das Land wieder aus dem Chaos gezogen haben, in das sie es gestürzt haben. Also im besten Fall: bis zum Amtsaustritt.