Wer hätte das gedacht? Gerade die Freiheitlichen haben die Grünen bei Öko-Themen inzwischen meilenweit überrundet. Ein aktueller Vorschlag von Stadtrat Krauss fordert eine Familienoase anstelle eines Hitze-Hotspots mit fragwürdigem Denkmal. 

Der Wiener FPÖ-Stadtrat Maximilian Krauss fordert eine Umgestaltung des „Platz der Menschenrechte“ am Beginn der Mariahilferstraße. „Mit der Namensgebung hat die Stadt Wien bereits eine ausreichend starke Botschaft gesetzt. Dabei würde es sich um ein dauerhaftes Projekt für die Lebensqualität der Menschen handeln und nicht um fragwürdige Symbolpolitik. Seit etwa einem Jahr machen sich Magistrat und ein Verein beispielsweise mit Wanderbäumen lächerlich.

Echte Pflanzen statt Betonwüste

Aktuell ist der „Platz der Menschenrechte“ eine Betonwüste und ein unattraktiver, gesundheitsgefährdender Hitze-Hotspot bei sommerlichen Temperaturen. Jetzt ginge es darum, diesen Platz auch vernünftig als Ruheoase mit Spielplatz und schattenspendenden Bäumen zu nützen. Das wäre viel sinnvoller, als permanent auf Fahrbahnen unnötige Begegnungszonen zu schaffen die niemand braucht und Parkplätze zu vernichten.

Drogendealer-Denkmal muss weg

Einzig das illegal aufgestellte Denkmal des Drogendealers Omofuma müsste bei einer Neugestaltung entfernt werden. Krauss: „Dafür bekommen die Bürger statt diesem Beton-Schandfleck mehr Grün und damit eine schönere Umgebung. Die rot-grüne Stadtregierung soll umgehend handeln.“