Autofahrender Asylwerber attackiert drei Polizisten: 10 Fragen
Symbolfoto Polizeiauto: Fotolia, johnnypicture / Kapuzenmann: Fotolia, by-studio / Redakteur Johannes Schüller: "Wochenblick" / Bildkomposition "Wochenblick"

Schon wieder fielen in Oberösterreich afghanische Asylwerbern im Rahmen von heftigen Straftaten auf: Vergangene Woche attackierte eine Afghanenbande einen 12- und einen 13-jährigen Buben an einer Linzer Haltestelle. Am Sonntag griff ein Afghane, bei dem es sich laut aktuellen Informationen um einen Asylwerber handelt, nach der Abnahme seines Führerscheins drei Polizisten  an. 

Ein Kommentar von Johannes Schüller

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Besonders letzterer Fall wirft viele Fragen hinsichtlich des Asyl-Chaos in Österreich auf!

Er bewarf Polizisten

Der Afghane wurde laut Polizei mit 1,08 Promille am Sonntag um 3.10 Uhr in Leonding angehalten. Bei der Abnahme des Führerscheins zuckte der 24-Jährige aus, attackierte einen Polizisten und demolierte eine Tür.

Anschließend warf er einen Metallgriff, den er von einer Tür abgerissen hatte, nach drei Polizisten, verfehlte zum Glück.

Aus dem Fall ergeben sich vier Fragen:

  1. Wie finanzierte der Afghane den Führerschein? Afghanische Führerscheine werden in Österreich nicht anerkannt – mindestens eine Umschulung oder erneute Prüfung ist erforderlich. Gegenüber „Wochenblick“ bestätigte die Polizei, dass der Asylant einen österreichischen Führerschein besaß. Asylwerber erhalten lediglich Taschengeld – die Finanzierung einer österreichischen Fahrschule erscheint dadurch – auf legalem Wege – fast unmöglich.
  2. Wurde die Fahrschule für den Asylwerber vom Steuerzahler finanziert? In meiner Heimat Deutschland gab es bereits solche schrägen Ideen seitens Kanzlerin Merkel – angesichts des LKW-Attentats in Berlin durch einen abgelehnten Asylbewerber klingt das nachträglich mehr als zynisch.
  3. Wie gelangt der Asyl-Afghane in Österreich zu einem Auto? Handelt es sich um einen in Afghanistan erworbenen PKW? Oder erwarb er das Auto durch das Taschengeld, dass er als Asylwerber erhält?
  4. Warum wurde der Afghane, obwohl er einen Polizisten attackierte und drei Beamte mit einem Metallgriff bewarf, auf freiem Fuß angezeigt?

Ärgerlich: Diese Fragen werden wohl vorerst unbeantwortet bleiben – wie so vieles in der österreichischen Asyl-Politik.

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