österreichischer presserat wochenblick
Laut einem UNO-Bericht sackt Schweden seit 2010 immer rascher auf Entwicklungsland-Niveau ab und wird bis 2030 von Ländern wie Kuba, Mexiko, den baltischen Staaten oder Bulgarien überholt werden. Der Privatverein Presserat fand das Bild im Hintergrund als Illustration der schrittweisen Entwicklung Schwedens zum Entwicklungsland unpassend!

Die Ankündigung der neuen Regierung, ihre Inseratenschaltung deutlich zu reduzieren und die gleichzeitige Berücksichtigung alternativer Medien – wie dem „Wochenblick“ –, dürfte manchen Mainstream-Medien gar nicht gefallen. Da geht’s nämlich um viel Geld, das man dann nicht mehr hat, weil die Leserschaft halt nicht so üppig ist. Dazu kommt eine schmerzliche Ideologie- und Meinungskonkurrenz, die allmählich bedrohlich wird.

Ein Kommentar von Kornelia Kirchweger

Sind Fakten „böse“?

Weil man das halt nicht so offen sagen kann, kramen Medien jetzt die Einschätzung des Privatvereins „Presserat“ aus der Schublade, die sich kritisch auf eine von mir verfasste Artikelserie des Vorjahres über die Folgen der Migrationspolitik in Schweden bezieht. Dort wird unter anderem von systematischer Täuschung, Alarmismus und Angstmache, einem Symbolbild, das verunglimpft gesprochen und all das als „unseriöser Journalismus“ zusammengefasst. Na sowas.

Hierzu sei gesagt: Die Schweden-Berichte stammen allesamt aus schwedischen Medien und sind keine Erfindung von mir. Wenn die Inhalte als unseriös oder unzumutbar empfunden werden, dann kann man das ohne weiteres dort deponieren. Die Links zu den Originalberichten sind angegeben. Aber offenbar wäre es dem Presserat lieber, wenn brisante Fakten zur katastrophalen Einwanderungspolitik vertuscht werden.

Warnung vor Spezialmagazin zu Migration & Multikulti

Der Privatverein Presserat möchte offenbar damit Leser davon abhalten, brisante „Wochenblick“-Publikationen wie das aktuelle Spezialmagazin zu Migration & Multikulti zu lesen. Denn dieses akribisch zusammengestellte Werk enthält zahlreiche vertuschte Fakten, die weder dem dubiosen Vereins-„Gericht“ noch den Mainstream-Medien schmecken dürften. So finden sich dort Interviews mit Polit-Promis und Berichte, die das ganze Scheitern der Mainstream-Journalisten angesichts des Asyl-Tsunamis von 2015 vor Augen führen. Damals schwieg der Presserat übrigens über weite Strecken eisern.

Wird Schweden ein Entwicklungsland?

Dass auch Schweden heute wegen der unkontrollierten Zuwanderung große Probleme hat, ist kein Geheimnis. Wenn sogar der schwedische Premier Stefan Löfven erwägt, im Kampf gegen die organisierte Kriminalität das Militär einzusetzen, sind das Fakten. Man darf daraus ableiten, dass die Polizei dort überfordert ist. Und man darf daraus ableiten, dass sich damit Schweden – aus diesem und anderen Gründen – dem Status eines Entwicklungslandes nähert: auch dort sorgt das Militär auf den Straßen für Sicherheit.

Apropos seriöser Journalismus: Fakten sind Fakten. Auch wenn sie unangenehm sind. Das liegt aber nicht am Berichterstatter, sondern an jenen, die diese unangenehme Realität herbeiführten. Und: Man sollte die Leser nicht unterschätzen! Weder brauchen sie eine vorgekaute Meinung, noch sind sie hilflose und schwache Dummköpfe, die eins und eins nicht zusammenzählen können.

Die Angst vor dem Machtverlust

Die Angst geht ganz woanders um: bei jenen, die sich die Hoheit über die Interpretation und Beurteilung von richtig und falsch, gut und böse, seriös und unseriös jahrzehntelang unter den Nagel gerissen haben. Sie werden jetzt in Frage gestellt, daran sind sie nicht gewöhnt.

Wenn Presserat und Mainstream sich also daran stoßen, dass man aus Originalberichten zitiert, und den Lesern über die Grenzen Österreichs hinaus die Augen öffnet, dürfte das vielleicht nur eine Verstimmung aus anderen Gründen sein. Das hoffe ich zumindest. Sollte es aber die reine Ideologiebrille sein, die diesen Kritikern Objektivität und Verstand raubt, kann ich dazu nur sagen: wie bedauerlich!