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Die Sachschäden an dem Bauernhof (im Hintergrund), in dem Mitarbeiter des Rechten-Kongresses wohnen, sollen erheblich sein.

Im Rahmen des Rechten-Kongresses „Verteidiger Europas“ in Aistersheim (Bezirk Grieskirchen) kam es zu Gegenprotesten durch linke und linksradikale Gruppen („Wochenblick“ berichtete). An einem sogenannten „Politischen Frühschoppen“ von Gegnern des Kongresses nahmen am Vormittag rund 30 Personen teil. Schockierend: In der Nacht vom Freitag zum Samstag wurde ein Haus von Mitarbeitern des Kongresses massiv verschandelt.

Jetzt meldet sich der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ) zu Wort. Wimmer fordert die Organisatoren des Gegenprotests dazu auf, sich von den massiven Sachbeschädigungen zu distanzieren.

„Erhebliche Sachschäden“

„Als im Herbst 2016 der Kongress ‚Verteidiger Europas‘ in den Linzer Redoutensälen stattfand, haben Linksextreme mehrere Gebäude in der Innenstadt beschmiert und erheblichen Sachschaden verursacht – unter anderem am Palais ‚Kaufmännisches Vereinshaus‘. Opfer des gewalttätigen ‚Protests‘ wurde in der Nacht auf heute ein Bauernhof im Linzer Süden, wo Mitarbeiter des Kongresses wohnen“, betont der Vizebürgermeister und Sicherheitsreferent.

Attacke auf Andersdenkende

Er hebt hervor: „Wohnsitze Andersdenkender aus politischen Motiven so zu beschädigen ist eine besonders verwerfliche Straftat.“ Kritik übt Wimmer auch an fragwürdigen vorherigen Methoden, den Kongress zu verhindern, etwa in Form eines laut den Kongress-Veranstaltern massiv manipulierten Baugutachtens. Der Vizebürgermeister unterstreicht ausdrücklich jedoch, es habe sich beim Kongress „Verteidiger Europas“ um einen „friedlichen Patrioten-Kongress“ gehandelt.

Wimmer wirft einigen Kongress-Gegnern zudem vor, durch Agitation Gewalttaten rhetorisch vorbereitet zu haben. Jetzt will der Vizebürgermeister eine klare Distanzierung sehen: „Aufgrund der Straftat sehe ich alle Organisatoren der Demonstrationen gegen den ‚Kongress Verteidiger Europas‘ gefordert, sich klar zu distanzieren und diese Tat zu verurteilen. Gewalt ist kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung. Wer sich nicht klar distanziert oder die Tat insgeheim vielleicht sogar fördert, macht sich mitverantwortlich und würde so sein wahres Gesicht zeigen.“
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Linke: Kritik an „Bullen“

Die linken Gegendemonstranten, zum Teil stark auf Krawall gebürstet, üben indes Kritik an der Polizei. Diese seien teilweise zu rigoros vorgegangen. Kritisiert werden auch Straßenabsperrungen. Ein Unterstützer nennt die Beamten sogar „Bullen“!

Kongress-Veranstalter: Linke wollten Autos demolieren

Laut der Polizei nahmen an der zweiten linken Gegendemonstration, die am Samstag 14 Uhr begann, rund 200 Personen teil. Den Rechten-Kongress besuchten laut Veranstalterangaben annähernd 900 Personen. Für Wirbel sorgte ein Versuch von Linksextremisten, Autos der Kongress-Teilnehmer zu attackieren. Die Attacke sei indes „zurückgeschlagen worden“, betonen Augenzeugen. Die Randalierer seien an der geplanten Sachbeschädigung gehindert worden.

Flagge von Terror-Regime präsentiert

Für Aufsehen sorgt bei der 14 Uhr begonnenen Linken-Demo, bei der auch Vertreter der Partei „KPÖ Plus“ anwesend waren, eine Fahne mit Hammer und Sichel, die dem Staatswappen der Sowjetunion entspricht. In dem kommunistischen Terror-Regime wurden mehrere Millionen politische Gegner und Minderheiten hingerichtet, einem oft grausamen Tod ausgeliefert:

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