ingrid brodnig
Die umstrittene "Journalistin" Ingrid Brodnig macht aus ihrer radikal linken Gesinnung keinen Hehl.

Da sträuben sich einem ja die Nackenhaare! Die linke Autorin und „profil“-Journalistin Ingrid Brodnig fordert jetzt auf Twitter, dass man ihrem Verständnis von „Journalismus“ nach nicht alle Meinungen zu Wort lassen kommen soll.

Ein Kommentar von Philipp Fehrerberger
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Menschenrechte in Gefahr?

Allen Meinungen Raum geben sei „ein Irrtum“, demaskiert sich die linke Journalistin auf dem Kurznachrichtendienst!

„Faktenferne“ oder „menschenfeindliche“ Meinungen sollten im Journalismus nicht vorkommen, fordert Brodnig mit Nachdruck. Denn das könnte dazu führen, dass „plötzlich Menschenrechte infrage gestellt werden“. Was sie unter diesen Charakterisierungen konkret versteht, bleibt ungewiß.

„Soll man es lassen?“

Sie kritisiert außerdem eine Überschrift der deutschen „Zeit“, die in Bezug auf Seerettungen von afrikanischen Migranten fragt: „Oder soll man es lassen“?

Offenbar ist Brodnig der Meinung, dass man den oftmals fragwürdigen Ablauf der Seenotrettungen im Mittelmeer nicht in Frage stellen dürfe. Pikant: Die Autorin des vom linken Mainstream scharf kritisierten Kommentars in der „Zeit“, Mariam Lau, befand sich selbst an Bord des „NGO-Rettungsschiffes“ „Sea-Eye“, berichte aus erster Hand. Eindringlich warnt Lau nun vor einer Politik der sperrangelweit geöffneten Grenzen.

Migration Bedrohung für Demokratie?

„Stellen wir uns für zwei Minuten vor, wo Europa jetzt stünde, wenn man dem Drängen der Menschenrechtsorganisationen nach Legalisation aller Wanderungsbewegungen, ob Flucht oder Armutsmigration, nachgegeben hätte. Nach einem Europa ohne Grenzen. Eine Million, zwei Millionen, drei Millionen. Wie lange würde es wohl dauern, bis die letzte demokratische Regierung fällt?“, betont Lau in ihrem Kommentar. Sie argumentiert im Sinne einer Begrenzung der Migration nach Europa.

Digitale Botschafterin mahnt

Ob Brodnig diese Position ebenfalls als „unmenschlich“ betrachtet, bleibt ungewiss. Ihre heiklen Thesen illustriert die „digitale Botschafterin Österreichs in der EU“ jedenfalls mit einem Aufmacher-Bild aus der „Zeit“ zu Laus Artikel.

„profil“-Video ging voll in die Hose

Ingrid Brodnig ist auf dem linken Journalismus-Parkett keine Unbekannte. Mit ihrem „Journalisten-Partner“ Jakob Winter hat sie in einem eigens produzierten, qualitativ mehr als fragwürdigen Video versucht, alternative Medien wie den „Wochenblick“ anzuprangern. Ein mutiger Vlogger zerlegte das Video in einem Kommentar regelrecht in seine Einzelteile („Wochenblick“ berichtete).

Will Brodnig etwa Zensur?

Nicht nur hat das Video von Vlogger Friedrich Langberg mit über 5.000 Aufrufen deutlich mehr Resonanz erfahren. Das Original-Video von „profil“ hat es bis zum heutigen Tag (Stand 23. Juli 2018, 14:30) seit März auf sage und schreibe 202 Aufrufe mit einer hundertprozentigen „Dislike-Quote“ (Stand 23. Juli 15.57 Uhr) gebracht: Alle bewertenden Youtube-Nutzer gaben somit eine negative Bewertung ab.

Brodnig attackierte bereits vor einem Jahr beim „Talk im Hangar-7“ die alternativen Medien als „gefährlich“ und „problematisch“ und wiederholt dies seitdem in regelmäßigen Abständen. Überflüssig zu erwähnen, dass „Zensur-Ingrid“ mit dem Kampf gegen die alternativen Medien – zumeist unter dem Etikett „Kampf gegen Fake News“ – ihr ureigenstes Geschäftsmodell gefunden hat.