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Der umstrittene Polit-Aktivist Thomas Rammerstorfer (links im Bild) kritisiert die Kürzung scharf. Vor allem die Frauen-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP, rechts im Bild) wird von Linken attackiert.

Mit Jahresbeginn hat die oberösterreichische Landesregierung die Förderungen für drei Feminismus-Vereine gekürzt. Dabei ist auch der Verein „FIFTITU%“, der unter anderem das Projekt „Feminismus und Krawall“ bewirbt.

Das Projekt erregte Aufsehen, weil es trotz offensichtlicher Ablehnung rechtsstaatlicher Strukturen eine jährliche Steuergeld-Förderung in Höhe von 38.000 Euro kassierte („Wochenblick“ berichtete).

Damit ist jetzt Schluss. Grund für die Kürzung: Neue Förderkriterien. Die Tätigkeit der Vereine gehört jetzt nicht mehr zum Kerngeschäft des Frauenreferats.

Umstrittener Rammerstorfer kritisiert

Betroffen von den Kürzungen sind die Vereine „MAIZ“, „FIFTITU%“ und „ARGE SIE“. Linke sind jetzt entsetzt, Kritik kommt etwa von der Liste Pilz. Diese fordert, den Entschluss rückgängig zu machen.

Die grüne Landtagsabgeordnete Maria Buchmayr fordert die Frauen-Landesrätin Christine Haberlander auf, die Kürzung für „MAIZ“ zurückzunehmen. „MAIZ unterstützt MigrantInnen mit Beratung und Bildung“, heißt es in einer Aussendung der Grünen zum Thema.

Förderung von „Migranten-Frauen“

Auch der in der Kritik stehende Thomas Rammerstorfer, der bereits mit einem umstrittenen Polit-Vortrag an einer Linzer Schule für reichlich Aufsehen sorgte, ließ sich zynisch über die oberösterreichische Landesregierung aus und prangerte die Förderungskürzung an.

Derweilen findet trotzdem Ende Januar das „Feminismus und Krawall“-Gipfeltreffen statt, das von „FIFTITU%“ bereits kräftig beworben wird:

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Der Verein „FIFTITU%“ bewirbt das allseits beliebte „Feminismus und Krawall“-Gipfeltreffen.

Protest gegen Österreich

Was „Feminismus und Krawall“ mit 38.000 Euro Steuergeld  so anstellt, zeigte der „Wochenblick“-Bericht eingehend. Unter anderem veranstaltet „Feminismus und Krawall“ einen Kurs für Spray-Schmiererei.

Weiters heißt es vom Projekt in mutmaßlicher staatsverweigernder Manier: „Wir nehmen uns das Recht Österreich nicht zu lieben“.

„Recht auf Migration für alle überall“

Gefordert werden etwa eine unregulierte Flüchtlingspolitik, ein bedingungsloses Grundeinkommen und das „Recht, nicht zu Arbeiten.“

Ein Video der groß angelegten Demo in der Linzer Innenstadt ist auf der Seite des Projekts zu sehen.

Wien ist anders

Während Oberösterreich konsequent den Rotstift ansetzt, greift die Stadt Wien für solche Vereine gerne großzügig ins Steuerzahler-Säckel.

Erst am 8. Jänner wurden im Gemeinderatsausschuss für Soziales, Gesundheit und Frauen Förderungen für sechs verschiedene Wiener Frauenvereine beschlossen.