„Wenn wir dich nicht mit Küssen schaffen, schaffen wir dich mit Tritten“, besingt Andre Heller in einem seiner frühen Lieder eine in Österreich gebräuchliche Praxis, jemanden loszuwerden. Potentielle Kandidaten werden entweder hochgelobt oder kalt abserviert.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Untragbar geworden

Nachdem linke Politiker und linke Medien über den Casino-Finanzvorstand Peter Sidlo wochenlang Kübeln mit Jauche verschüttet hatten und ihn nach Strich und Faden diffamierten, wurde er letztendlich – auf Deutsch gesagt – hinausgeschmissen.
Die perfide Begründung: Sidlo sei für das Unternehmen untragbar geworden.

Aus diesem Grund musste er ohne „weitere Ansprüche“, wie es heißt, gehen. Sidlo dürfte sich das kaum gefallen lassen und seine Ansprüche wohl bei Gericht geltend machen.
Doch die die linke Jagd- und Hetzgesellschaft hat wieder einmal eine ihr nicht genehme Person erfolgreich erlegt. Denn qualifiziert für diesen Job, das hat sich am Ende herausgestellt, wäre Sidlo allemal gewesen. Jedenfalls qualifizierter als die viele seine Vorgänger, über deren Bestellung aber nicht geredet wurde.

Nichts Gutes für die Demokratie

Doch so etwas interessiert die Doppelmoral-Ladies wie Rendi-Wagner, Meindl-Reisinger und ihre grünen Helfershelferinnen nicht. Sie kochten das Thema mit Sidlos angeblicher Nichtqualifikation so lange hoch, bis es den gewünschten Erfolg zeitigte.
Wer war es nun, der die Casinos Austria ins Gerede und in die Bredouille brachte? Doch nicht Sidlo! Ist das jetzt vielleicht die Art wie Sozialdemokraten, Neos und Grüne künftig Politik zu machen gedenken? Diffamieren, verleumden, fertigmachen? Das verheißt nichts Gutes für die Demokratie in diesem Land.