„Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge“, schrieb einst der irische Schriftsteller Oscar Wilde. Diese Einstellung war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein allgemeingültig. Seit den Anfängen der europäischen Zivilisation in der griechisch-römischen Antike hatten Kunstwerke schön, erhaben, erbaulich und erfreulich zu sein. Kunst kommt vom Können, wie ein bekanntes Sprichwort lautet. Selbstverständlich kommt zu wahrer, großer Kunst auch noch ein tieferer Bedeutungsgehalt dazu.

Ein Gastkommentar von Berthold Krafft

Seit einigen Jahrzehnten wird die Kunstszene von linken Blendern aus dem Bobo-Milieu dominiert. Schönheit ist kein Kriterium mehr. Vielmehr gilt als Kunst, was dazu erklärt wird. Auch handwerkliche Fertigkeiten sind für die neuartigen „Kunstwerke“ oft gar nicht mehr notwendig. Die ehemals „schönen Künste“ sind heute meistens nichtssagend abstrakt, bis absichtlich hässlich und vulgär. Dahinter steckt eine kulturmarxistische Agenda der Gesellschaftszersetzung. Dieser Müll wird dann zum Hohn der Allgemeinheit durch pseudo-intellektuelles Geschwafel hochgeschrieben und anschließend mit staatlichen Preisen und Fördergeldern überschüttet.

Ausstellung mit Kinder-Erotik

Aktuell sorgt eine Ausstellung zum Thema „Wilde Kindheit“ im Linzer Lentos-Museum für Aufregung (Wochenblick berichtete). Der Name ist Programm: Auf einem Bild sieht man ein kleines Mädchen, das auf einem Tisch sitzt und bis auf eine Unterhose nackt ist. Vor ihr kniet ein erwachsener Mann, der seinen Kopf auf die Oberschenkel des Mädchens legt. Eine Plastik zeigt ein Mädchen, dass sich wie eine erwachsene Frau lasziv im Bett rekelt. Noch viele weitere Exponate zeigen nackte oder halbnackte Kinder.

„Eine Ausstellung, die entkleidete Kinder als erotisches Spielzeug zeigt, hat in einem städtischen Museum nichts zu suchen“, kommentiert der freiheitliche Vizebürgermeister, Markus Hein, die Skandal-Schau. Die Linzer FPÖ hat deshalb konsequent gegen eine weitere Förderung des Museums mit drei Millionen Euro jährlich gestimmt. „Ekelerregende Perversionen, die mit mutmaßlicher Kinderpornografie spielen, haben in einem städtischen Museum unter dem Deckmantel der Kunst nichts verloren“, ließ die FPÖ in einer Stellungnahme wissen.

Sexualisierung von Kindern als Kunst?

Brisant: Es gibt eigene Führungen für Kinder ab fünf Jahren. Die Konfrontation von Kindern mit unpassenden sexuellen Inhalten steht seit langem auf der Agenda der Linken. Ein Vortrag im Zuge der Ausstellung mit dem ekelerregenden Titel „Das Kind ein erotisches Spielzeug“ überrascht daher kaum noch. Seit vielen Jahren wird bereits in den Schulen unter dem Deckmantel der Sexualaufklärung eine systematische Frühsexualisierung von Kleinkindern betrieben. Bekanntlich war es Teil der gesellschaftlichen Revolution der 68er, zu versuchen, Pädophilie salonfähig zu machen. Insbesondere Personen aus dem Umfeld der Grünen fielen damals mit diesem Programm, das offenbar noch lange nicht erledigt ist, auf.

Ekelhafte menschliche Monster

Eine andere abartige Ausstellung namens „Embracing the Future“, auf Deutsch „Die Zukunft umarmen“, gibt es derzeit in der Kunsthalle Krems. Die Werke von Patricia Piccinini zeigen grausliche, menschliche Missbildungen, wie sie manchmal in Horrorfilmen dargestellt werden oder im Bereich der Science-Fiction, wenn man fehlgeschlagene menschliche Genversuche zeigt.

Die Plastiken sind abstoßende Mischwesen aus Mensch und Tier, am ganzen Körper dunkel behaarte Zwitterwesen und ekelhafte, unförmige Fleischberge. Es bleibt zu hoffen, dass unsere Zukunft nicht wirklich so aussieht. Man darf jedenfalls die rhetorische Frage stellen: Ist das Kunst, oder kann das weg? Und vor allem, warum muss der Steuerzahler für so einen Dreck aufkommen?

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