Eine regelrechte Welle linksextremer Attacken auf außerparlamentarische Einrichtungen des dritten Lagers ereignete sich am vergangenen Wochenende in Wien.

Besonders geschmacklos ist dabei ein Farbanschlag auf das Haus der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM). Denn bei dieser Organisation handelt es sich laut Eigendefinition nämlich laut Beobachtern um eine „Gemeinschaft nicht-vertriebener Österreicher für die Heimatvertriebenen“. Offenbar gibt es für manche linksradikalen Kader also so etwas wie gute und schlechte Arbeit für Personen, die ihre Heimat verloren haben.

Farbanschlag auf ÖLM-Schulvereinhaus

Wie ein Bild, dass die Wiener Burschenschaft Libertas veröffentlichte, dokumentiert, dürften extremistische Antifa-Chaoten nun zur Tat geschritten sein: Die ganze Fassade des altehrwürdigen Schulverein-Hauses in der Fuhrmannsgasse in Wien-Josefsstadt ist von Farbbomben verunstaltet worden. Außerdem befindet sich ein Schriftzug mit der Aufschrift „Nazis raus“ nahe einer Eingangstür.

Linke Einrichtungen schießen scharf gegen ÖLM

Die ÖLM ist neben ihrer Förderung altösterreichischer und volksdeutscher Volksgruppen auch für ihre publizistische Tätigkeit bekannt. So ist die bekannte Monatsschrift „Der Eckart“ die Verbandszeitschrift. Das Haus, in dem auch mehrere Studentenverbindungen ansässig sind, ist linken Akteuren schon länger ein Dorn im Auge.

Das DÖW, das laut einem Gerichtsurteil als „kommunistische Tarnorganisation“ bezeichnet werden darf, wirft der ÖLM etwa vor, sich angeblich „rechtsextremistisch“ zu betätigen – eine holprige Pauschalbewertung, die es freilich für weite Teile des dritten Lagers übrig hat.

Auch Teutonen-Haus in Wien betroffen

Es sollte nicht die einzige Attacke bleiben – denn auch das Haus der Wiener akademischen Burschenschaftr Teutonia war von Schmieraktionen betroffen. Unter Berufung auf den österreichischen Kommunisten Alfred Klahr verewigten sich bislang unbekannte, aber mutmaßlich linksextremistische Täter mit der Aufschrift „Klahrantifa“.

Die Teutonia reagierte unbeeindruckt auf den Angriff. Auf Facebook schrieb sie: „Euer Leben muss recht langweilig und perspektivenlos sein, wenn ihr glaubt, es sei ’schneidig‘ und mutig, ein paar Floskeln auf Fassaden zu schmieren. Ihr seid gar nicht ‚alternativ‘, sondern die Klassenclowns diese politisch-medialen Systems und seiner linken Schickeria, wo es ohnehin nur daru geht, Posten und Subventionen untereinander aufzuteilen.“

FPÖ-Sickl: Burschenschafter im „Dienst für die Heimat“

Mit einem pointierten Kommentar auf Twitter reagierte in der Folge der Grazer FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl auf die jüngsten Angriffe. Während Burschenschafter sich derzeit im Milizeinsatz oder als freiwillige Erntehelfer für die Heimat verdient machen würden, würden Linke „attackieren und beschmieren“.

Die Gelegenheit nützte er auch gleich, um noch einmal auf den Aufruf der steirischen Burschenschaften, unseren heimischen Bauern bei der Ernte zur Seite zu stehen – Wochenblick berichtete über die Initiative – hinzuweisen.