In vielen österreichischen und deutschen Städten fand am Sonntag ein Schweigemarsch gegen die Corona-Maßnahmen statt. Auch in Linz nahmen mehr als 500 kritische Bürger beim Schweigemarsch unter dem Motto „Wir müssen reden“ teil. Vor allem die Schulschließungen trieben viele auf die Straße.

Obwohl der Marsch kaum beworben wurde, zeugte er von einem sehr großen Protestpotenzial. Die Linzer Freitagsdemos werden im Schnitt von 80 bis 100 Teilnehmern besucht, beim Schweigemarsch waren es gleich fünfmal so viele. Vor allem die Sorge um die Demokratie zog rund 500 kritische Bürger angesichts drohender Zwangstestungen und -impfungen auf die Straße.

Ganze Familien nahmen teil

Auf der Demo waren alle Altersgruppen und Männer wie Frauen vertreten. Von Jung bis Alt haben auch viele Oberösterreicher die Corona-Maßnahmen satt, ganze Familien nahmen am Schweigemarsch teil. Im Gespräch mit dem Wochenblick berichteten viele von ihrem Ärger über die Schulschließungen.

Auf Fahnen verzichtet

Weil bei der Kundgebung auf Transparente, Fahnen und lautstarke Wortmeldungen verzichtet wurde, waren auch viele kritische Bürger zum Mitgehen motiviert, denen Demonstrationen sonst vielleicht zu schrill sind.

Teilnehmer applaudierten friedlicher Polizei

Die Demonstration verlief friedlich. Rund 30 Polizisten schützten die Kundgebung. Weil es in Zeiten wie diesen keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass eine derartige Demonstration ohne staatliche Repression stattfinden kann, applaudierten die Demo-Teilnehmer der Polizei.