Weil der Bummelzug nur drei Runden pro Stunde fuhr und für seine Kinder keine Ausnahme gemacht wurde, prügelte ein 47-jähriger Ägypter brutal auf einen Angestellten ein. Für den Mitarbeiter endete die Auseinandersetzung mit Verletzungen unbestimmten Grades – für den Ägypter wohl nur mit einer Anzeige auf freiem Fuß. 

Würden wir von „heißem Temperament“ schreiben, wäre dies vermutlich nach der neuen grünen „Hass im Netz“ Gesetzgebung schon fast Verhetzung. In einer von der Obrigkeit genehmigter Erzählweise sind die Tathintergründe wohl eher mit einer traumatischen Flucht aus dem paradiesischen Urlaubsland Ägypten zu begründen.  Wir wissen es nicht.

Am Nachmittag des 25. Oktobers drehte jedenfalls laut Polizeiaussendung ein Ägypter in einem Indoor-Spielplatz in Pasching völlig durch. Als man ihm mitteilte, dass der Kinderbummelzug eben nur drei Runden pro Stunde fahren würde und man für ihn auch keine Ausnahme machen könne, wurde er gewalttätig. Ein 31-jähriger Angestellter kassierte mehrere Faustschläge, einen Kniestoß und einen Kopfstoß von dem Tobenden. 

Spürbare Konsequenzen hat die Körperverletzung für den Gewalttäter vorerst nicht. Dem Polizeibericht ist nicht zu entnehmen, dass eine vorläufige Festnahme stattfand. Stattdessen erhielt der „südländische“ Actionheld in dem Spielbetrieb lebenslanges Hausverbot, von der Polizei eine Anzeige.